Alpine baut Wohnungen in Berlin-Mitte

12. April 2013, 14:46
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Deutsche Tochter des Salzburger Konzerns errichtet 345 Wohnungen auf altem DDR-Schulgelände - Auftragswert bei 56 Millionen Euro

Auf einem ehemaligen Schulgelände in Berlin-Mitte, unweit von Friedrichstraße und Gendarmenmarkt, wird der Baukonzern Alpine 345 Mietwohnungen errichten. Das gesamte Volumen für Auftrag und Bau beträgt 56 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung mit. Beim Projektentwickler Gold.Stein aus Frankfurt beziffert man das Gesamtvolumen des Projekts auf 89 Millionen Euro.

Die noch aus DDR-Zeiten stammende Schule wurde bereits abgerissen (siehe dazu die Fotos in diesem Forum), die Baugenehmigung erteilte Bezirksstadtrat Carsten Spallek am gestrigen Donnerstag. Der Hochbaustart auf dem 11.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Krausenstraße, Schützenstraße und Markgrafenstraße ist für den Sommer geplant, Ende 2014 sollen die ersten beiden Bauabschnitte fertig sein.

Wohnungen bereits verkauft

Geplant sind Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Größen von 45 bis 150 Quadratmeter. Die Gesamtwohnfläche umfasst den Angaben zufolge rund 30.000 Quadratmeter. Neben Geschäftslokalen werden auch 180 Tiefgaragenplätze gebaut. Laut einer Meldung des deutschen Branchendienstes Thomas Daily wurde der noch nicht gebaute Wohnkomplex bereits im vergangenen Herbst an Aberdeen Immobilien verkauft.

Die Pläne für das Projekt mit dem Namen "Markgrafenkarree" stammen von den Büros Stefan Forster Architekten, Müller Reimann Architekten sowie Schneider+Schumacher. Bauausführende Firma ist die Alpine Bau Deutschland AG, eine Tochter der österreichischen Alpine-Gruppe.

Der kürzlich mit einem Forderungsverzicht der Banken gerettete Baukonzern Alpine mit Sitz in Wals (Salzburg) wies zuletzt eine Bauleistung von 3,5 Milliarden Euro aus und gehört mittlerweile zu 100 Prozent zur spanischen Fomento de Construcciones & Contratas (FCC). (red, derStandard.at, 12.4.2013)

  • Das Konzept der planenden Büros Stefan Forster Architekten, Müller Reimann Architekten und Schneider+Schumacher sieht offene Innenhofbereiche vor.
    bild: stefan forster architekten

    Das Konzept der planenden Büros Stefan Forster Architekten, Müller Reimann Architekten und Schneider+Schumacher sieht offene Innenhofbereiche vor.

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