Cookie-Sperre in Firefox bleibt

11. April 2013, 12:12
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Auch nach Kritik will man Cookies von Drittanbietern nicht zulassen

Wie bereits angekündigt, will Mozilla in seiner neuesten Firefox-Version Tracking-Cookies von Drittanbietern unterdrücken. Die Alpha-Version von "Aurora 22" soll laut Heise Cookies von Werbeunternehmen sperren, die meist zum Verfolgen von Surf- und Klickverhalten der User im Einsatz sind.

Bessere Privatsphäre

Eine Blockade dieser "Dritt-Cookies" war bisher nur bei Apples Safari Standard. Sämtliche Cookies, die nicht von der angesurften Website stammen, werden dabei vom Browser abgelehnt. Zusammen mit dem "Do-not-Track"-Header soll so die Privatsphäre der Nutzer besser geschützt werden.

Werbewirtschaft übt Kritik

"Do not Track" alleine scheint nicht immer auszureichen: Webseiten-Betreiber können nämlich selbst entscheiden, ob der Header-Eintrag des Users angenommen wird. Safari und Firefox setzen deshalb auf eine unbedingte Cookie-Blockade und unterbinden das Tracking damit standardmäßig. Mozilla bekräftigte seine Cookie-Blockade noch einmal, nachdem es Kritik seitens der Werbewirtschaft gab. Unter anderem bezeichnete Mike Zanei vom Advertising Bureau Mozillas Vorhaben als "ersten nuklearen Schlag gegen die Werbewirtschaft". (red, derStandard.at, 11.4.2013)

  • Es bleibt dabei: Keine Tracking-Cookies in Firefox
 
    foto: mozilla

    Es bleibt dabei: Keine Tracking-Cookies in Firefox

     

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