Landpartie wider die Wurschtigkeit

16. April 2013, 15:18
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Der große Franz West wird 2013 logischerweise eine gewichtige Rolle spielen

Mit ein bisserl Fantasie liest der Betrachter aus der dicken rosa Wurscht auf der Kremser Kunstmeile die Initiale "W" heraus. Wäre ja logisch: Die im Oktober 2012 aufgestellte Skultpur Hain stammt von Franz West, der kurz davor verstarb. Andererseits scheint genau das der Punkt bei Kunst im öffentlichen Raum zu sein: Obwohl sie manchmal gerne einiges offenlassen würde, gibt es Betrachter, die die Ungewissheit in der eigenen Interpretation nicht ertragen.

Landpartien

Hier setzen die "Landpartien" der niederösterreichischen Kunst- und Kulturvermittler an: Wer auf eine Landpartie mitkommt, fragt einfach bei Profis nach, was sich Künstler bei ihren Werken gedacht haben könnten. Der große Franz West wird 2013 logischerweise eine gewichtige Rolle spielen - an zwei Terminen werden seine Installationen besprochen; jene in Krems im Rahmen der nächsten Partie am 27. April, die überdies auch nach Klein-Pöchlarn führt (zu Werken von Max Bühlmann, Herbert Golser und Katrin Hornek). Um 17 Euro pro Person kann jeder daran teilnehmen, Treffpunkt ist vor der Uni Wien. (saum, Rondo, DER STANDARD, 12.4.2013)

Details zu diesem und weiteren Terminen sowie Anmeldung unter: www.publicart.at oder martina.bochusch@noel.gv.at und Tel. 02742/90 05-16273

  • Obwohl sie manchmal gerne einiges offenlassen würde, gibt es Betrachter, die die Ungewissheit in der eigenen Interpretation nicht ertragen.
    foto: kunst im öffentlichen raum

    Obwohl sie manchmal gerne einiges offenlassen würde, gibt es Betrachter, die die Ungewissheit in der eigenen Interpretation nicht ertragen.

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