Tag der offenen Tür für alle Astronomie-Begeisterten

10. April 2013, 11:47
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Zahlreiche Veranstaltungen am 13. April - am 12. widmet sich "Yuri's Night" der Rolle von Frauen in der Weltraumforschung

Wien - Am Samstag, den 13. April, findet der "Österreichische Astronomietag" statt, für den Astronomieeinrichtungen und Sternwarten vor allem in Ostösterreich ihre Pforten öffnen. Zudem finden diese Woche weitere Weltraum-affine Veranstaltungen statt, etwa "Yuri's Night", die diesmal im Zeichen des ersten Raumflugs einer Frau vor 50 Jahren steht.

Unter anderem gewährt am Samstagnachmittag das Leopold-Figl-Observatorium für Astrophysik der Uni Wien auf dem niederösterreichischen Mitterschöpfl einen Blick auf das größte Spiegelteleskop Österreichs. Am Abend bieten die Astronomen der Universitätssternwarte in Wien-Währing allgemein verständliche Vorträge, eine Meteoriten-Ausstellung und Führungen zum Fernrohr der Sternwarte, dem "Großen Refraktor". Weitere Veranstaltungen gibt es in Wien, etwa im Planetarium, der Kuffner- und der Urania Sternwarte, im Burgenland von den Burgenländischen Amateur Astronomen in Halbturn und Bad Sauerbrunn, und in Niederösterreich bei der Volkssternwarte Michelbach.

Vorbild Walentina Tereschkowa

Der Förderkreis Astronomie und Raumfahrt "Der Orion" lädt am Freitag (12.4.) zur "Yuri's Night" - in Erinnerung an den ersten bemannten Weltraumflug durch Juri Gagarin am 12. April 1961. Heuer steht der 50. Jahrestag des ersten Raumflugs einer Frau im Mittelpunkt: Am 16. Juni 1963 flog die Kosmonautin Walentina Tereschkowa als erste Frau ins All - sie sollte 19 Jahre lang die einzige bleiben.

Um Frauen Mut zu machen, sich für eine technische oder wissenschaftliche Ausbildung zu entscheiden, werden bei der Veranstaltung im Planetarium Wien österreichische Wissenschafterinnen über ihre Arbeit berichten: die Astronomin Lisa Kaltenegger über "Die faszinierende Suche nach einer zweiten Erde", die Physikerin Claudia-Elisabeth Wulz über "Das Higgs-Teilchen, Baumeister des Universums". Zudem spricht die malaysische Astrophysikerin Mazlan Othman, Direktorin des UN-Büros für Weltraumfragen in Wien.

Trainieren wie die Astronauten

Ebenfalls am Freitag findet im Technischen Museum Wien die österreichische Abschlussveranstaltung zum internationalen Schulwettbewerb "Mission X: Train like an Astronaut" statt. Bei diesem Wettbewerb wurden von den Weltraumorganisationen NASA und ESA spezielle Bewegungseinheiten und Unterrichtsstunden entwickelt, um Kindern und Erwachsenen Weltraumwissen und die Bedeutung von Bewegung und gesunder Ernährung im täglichen Leben zu vermitteln.

In Österreich nahmen 16 Volksschulklassen am Wettbewerb teil. Bei der Abschlussveranstaltung wird Österreichs bislang einziger Astronaut, Franz Viehböck, die Fragen der Kinder zum Thema Weltraum beantworten und die Siegerklassen prämieren. (APA/red, derStandard.at, 10. 4. 2013)

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