"Putin go Homo": Demos bei Niederlande-Besuch

Ansichtssache8. April 2013, 22:05
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Überschattet von Protesten hat der russische Präsident Wladimir Putin Amsterdam besucht. Mehrere tausend Menschen demonstrierten am Montagabend gegen Einschränkungen der Menschenrechte in Russland und das dort geplante Gesetz gegen Homosexuelle. Putin wies die Kritik zurück. Sexuelle Minderheiten würden in Russland nicht verfolgt, sagte er vor Journalisten. "Sie haben genau wie andere alle Rechte, sie machen Karriere und werden mit Staatsorden ausgezeichnet."

Die Demonstration von halbnackten Frauen am Morgen in Hannover nannte Putin geschmacklos. "Ich bin froh, dass die Homos in Amsterdam ihre Kleider nicht ausgezogen haben", meinte er mit Blick auf die Proteste in den Niederlanden.

Rund 3.000 Menschen demonstrierten nach Angaben der Veranstalter mit Musik, Transparenten und Flaggen vor dem Schifffahrtsmuseum in Amsterdam, in dem Putin seinen Kurzbesuch mit einem Abendessen mit Unternehmern aus beiden Ländern abschloss. Auf zahlreichen öffentlichen Gebäuden wie dem Rathaus war die Regenbogenflagge gehisst, das Symbol der Homosexuellenbewegung. (APA, 8.4.2013)

foto: reuters/stringer
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Der ehemalige Bürgermeister Amsterdams, Job Cohen, hängte die Regenbogen-Fahne vor seinem Café "Het Mandje" auf Halbmast.

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In Anlehnung an des scharfe Gerichtsurteil gegen die Punkband "Pussy Riot" wurden an den Grachten Banner mit der Aufschrift "Punk Bands Strictly Prohibited" angebracht.

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Im Museum Hermitage eröffnete der russische Präsident gemeinsam mit Königin Beatrix offiziell das Niederlande-Russland-Jahr.

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Danach traf er mit dem niederländischen Premierminister Mark Rutte zusammen.

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