Skype-Trojaner verwandelt Rechner in "Bitcoin-Zombie"

  • Skype-User aufgepasst.
    foto: bitcoin.org

    Skype-User aufgepasst.

Malware installiert Bitcoin-Mining-System im Hintergrund und sorgt für spürbaren Performance-Einbruch des Computers

Eine neue Malware macht derzeit beim VOIP-Dienst Skype die Runde. So wird eine Skype-Nachricht verschickt, die einen Link beinhaltet. Klickt der Nutzer auf diesen, installiert sich im Hintergrund ein Trojaner, der den Malware-Autor mittels „Bitcoin-Mining" Geld verdienen lässt. Beim „Minen" nach der virtuellen Währung stellt der Computer-Nutzer seinen Rechner für das Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung und erhält dadurch einen gewissen Beitrag Bitcoins.

Merkbarer Performance-Einbruch

Die IT-Sicherheitsfirma „Kaspersky" ist donnerstagnachts auf den Trojaner mit dem Namen „Trojan.Win32.Jorik.IRCbot.xkt" gestoßen. Zu dem Zeitpunkt konnten die Betroffenen hauptsächlich in Italien, Russland, Polen, Costa Rica, Spanien, Deutschland und in der Ukraine geortet werden. Der Trojaner wird über einen Server in Indien auf den Rechner geladen und sobald dieser in das System eingedrungen ist, wird weitere Malware installiert. Da das „Bitcoin-Mining" die Ressourcen des Computers beansprucht, wird die Performance des Rechners merkbar schwächer. (red, derStandard.at, 06.04.2013)

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