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Wolken. Welt des Flüchtigen.

15. April 2013, 15:08

Die Ausstellung zeigt Maler vom frühen 19. Jahrhundert bis heute, die dieses allgegenwärtige Naturphänomen festgehalten haben.

Datum: 08.05., 17-22 Uhr (freier Eintritt von 17-22 Uhr)
Ort: Leopold Museum

Wolken sind faszinierend. Sie ändern die Form, die Farbe, wirken romantisch oder ein anderes Mal bedrohlich und beeinflussen die Befindlichkeit der Menschen. Die Ausstellung zeigt Maler vom frühen 19. Jahrhundert bis heute, die dieses allgegenwärtige Naturphänomen festgehalten haben. Vertretene Künstler sind William Turner, Claude Monet, Ferdinand Hodler, Max Beckmann und Gerhard Richter.

Wolken sind nicht nur von ausschlaggebender Bedeutung für Klima und Existenz der Menschheit, sie sind durch ihre vielfältigen Formen und faszinierenden optischen Farbeffekte auch von hohem ästhetischen Reiz. Sie mutieren ebenso rasch zu poetischen Metaphern wie sie zu Zeichen von Gefahr und Menetekel werden.

Für Tobias G. Natter, der gemeinsam mit Franz Smola die Ausstellung kuratiert, sind Wolken "faszinierende Phänomene zwischen Erde und der Unendlichkeit."
Wolken sind merkwürdige, schwer fassbare Gebilde aus Wasser, Luft und Licht und lösen beim Betrachter unterschiedliche Empfindungen und Botschaften aus. Wolken im sonnigen Himmel sind ein häufiges Requisit der Naturidylle. Ein von dunklen Regen- oder Gewitterwolken durchzogener Himmel wirkt bedrohlich, ein in rotes Abendlicht getauchtes Wolkenband erzeugt melancholische Empfindungen. Dunkle Wolkenmassen verkünden Unheil hervorgerufen durch Naturkatastrophen oder auch als Folge von durch Menschenhand verursachten technischen Einwirkungen, von rauchenden Abgasen bis zu atomaren Explosionen.

Laufzeit der Ausstellung: 22.03 bis 01.07.2013

 


Weitere Information finden Sie HIER.

  • Thunersee mit symmetrischen Reflexionen
    foto: ferdinand holdler

    Thunersee mit symmetrischen Reflexionen

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