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Native App? Web-App? Wie bitte?

22. April 2013, 00:00

Die Welt der Apps ist spannend aber manchmal auch verwirrend. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Arten von Apps.

Native App

Eine Native App ist eine App, die speziell für bestimmte Geräte oder deren Betriebssysteme (iOS, Android etc.) entwickelt wird. Durch diese „native Programmierung" garantiert man, dass die Möglichkeiten und Anwendungen (z.B. Kamera oder Kalender) des Geräts voll ausgenutzt werden können. Zusätzlich können Native Apps über die jeweiligen App Stores veröffentlicht bzw. vertrieben werden. Wenn die App auf mehreren Betriebssystemen laufen soll, muss sie für jedes System speziell programmiert werden. Zusätzlich ist man natürlich vom Plattformanbieter abhängig. So hat z.B. Apple strenge Qualitätskriterien und verlangt Provision auf Verkäufe. Darüber hinaus überprüfen Apple oder auch Microsoft jede App vor der Veröffentlichung, was einige Tage oder sogar Wochen in Anspruch nehmen kann.

Web-Apps

Eine Web-App wird im Gegensatz zur Native App nicht speziell für ein Betriebssystem entwickelt, sondern baut auf den Web-Technologien HTML und vor allem Javascript auf. Sie versucht aber optisch und in der Benutzerfreundlichkeit einer Native App möglichst nahe zu kommen. Aufgerufen wird sie einfach über den Browser des Smartphones oder Tablets und kann für den schnellen Zugriff auch als Verknüpfung auf den Start-Bildschirm gelegt werden.

Auch wenn eine Web-App von den NutzerInnen oft nicht als Webseite wahrgenommen wird, verhält sie sich vielfach wie eine: Eine langsame Internetverbindung kann zu Verzögerungen führen und bestimmte Geräte-Komponenten (z.B. Kamera und Mikro) können nicht immer verwendet werden. Zusätzlich werden diese Apps nicht über App-Stores vertrieben. In der Entwicklung sind Web-Apps günstiger als Native Apps und Änderungen müssen nicht speziell für jedes Betriebssystem, sondern nur einmal auf dem Webserver gemacht werden.

Hybrid-Apps

Zwischen Native App und Web-App gibt es noch die Mischform der Hybrid-Apps. Diese bestehen – vereinfacht gesagt – aus einer „Software-Hülle" (Wrapper), die speziell für das jeweilige Betriebssystem (z.B. iOS oder Android) des mobilen Endgeräts entwickelt wird und über die App Stores als App bezogen werden kann. Sie sorgen dafür, dass Inhalte dem jeweiligen Betriebssystem entsprechend angezeigt werden und spezielle Anwendungen genutzt werden können. Die angezeigten Inhalte sind jedoch eine speziell programmierte Webseite, wie man sie von Web-Apps kennt.

Unterstützung

Sie werden beim Durchlesen der Übersicht wahrscheinlich schon gemerkt haben, dass die Wahl der passenden App-Form nicht einfach ist. Eine Vielzahl an Vor- und Nachteilen sowie Kriterien sind zu beachten: Wie oft wird die App voraussichtlich genutzt? Soll sie über die App-Stores erhältlich sein? Ist die Hardware des Endgeräts für die App wichtig? Das Team der CSS geht diese und viele weitere Fragen in einem ersten kostenlosen Gespräch mit Kunden durch, um die richtige Technologie für die zu entwickelnde App zu finden.

  • Viele Begriffe, viele Fragezeichen.
    foto: sven schweiger

    Viele Begriffe, viele Fragezeichen.

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