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Apps, die Sinn machen

22. April 2013, 00:00

In Apple‘s AppStore gibt es über 700.000 Apps. Aber nur wenige sind wirklich erfolgreich. Worüber man nachdenken sollte, um mit der eigenen App nicht in der Masse unterzugehen.

Kennen Sie die „Me too"-Falle? Nur weil jeder oder viele etwas haben, will man es auch besitzen – egal ob es Sinn macht oder nicht. Damit Ihnen das nicht mit einer mobilen App passiert, sollten Sie sich vor der Entwicklung einer App gut überlegen, ob und welchen Mehrwert sie für Ihre Zielgruppe sowie für Sie (bzw. Ihr Unternehmen) haben könnte.

Warum werden Apps genutzt?

Möglicherweise besitzen Sie selbst ein Smartphone und haben darauf einige Apps installiert, die Sie mehr oder weniger oft öffnen. Denken Sie nach: Welche App benützen Sie wofür? Generell gibt es vier Gründe, warum Apps verwendet werden:

  1. "I'm microtasking"
    Smartphones oder Tablets werden für die Erledigung kleinerer Aufgaben genutzt, wenn die Nutzer gerade Zeit haben. Apps, die es leicht machen, die gewünschten Dinge schnell zu erledigen, sind dabei sehr beliebt. Ein gutes Beispiel für eine solche App ist „Gute Fahrt", die von CSS für die Zürich Versicherung entwickelt wurde: Mit dieser App kann man z.B. jederzeit unterwegs sämtliche EU-Verkehrsregeln abrufen, mobile Parkscheine ausfüllen und Checklisten vor der Urlaubsfahrt durchgehen.
  2. "I'm well informed"
    Ein weiterer sehr wichtiger Nutzen für UserInnen kann die Information sein, die eine App einfach und übersichtlich zur Verfügung stellt. Für Orange entwickelte CSS die App „Orange Service", mit der Kunden des Unternehmens alle wichtigen Daten im Blick haben: Von den verbleibenden Freieinheiten über die letzten sechs Rechnungen bis zum verbrauchten Datenvolumen.
  3. "I'm local"
    Manchmal möchten UserInnen auf ihren Geräten Informationen finden oder Dinge erledigen, die mit ihrem aktuellen Standort zusammenhängen. In der App „Lyoness Mobile", die CSS für Lyoness umsetzte, können zum Beispiel Partnerunternehmen in der Nähe des aktuellen Standorts gesucht werden.
  4. "I'm bored"
    Last but not least: Die Unterhaltung. Nur wenige, die Smartphones oder Tablets nutzen, haben sich noch nie mit einem kleinen lustigen Spiel die Zeit vertrieben. In der von CSS umgesetzten App „novo TippLiga" können zum Beispiel Tipps für die Spielergebnisse der deutschen Bundeliga abgegeben und an jedem Spieltag Preise gewonnen werden.

Warum werden Apps angeboten?

Der Nutzen für die AnwenderInnen ist die eine Seite. Die andere ist der Nutzen für Sie und Ihr Unternehmen. Hier kann man grob drei Möglichkeiten unterscheiden:

  1. Werbe-Apps
    Mit Werbe-Apps können Sie Aufsehen erregen und Botschaften kommunizieren. Diese Apps bieten Gewinnspiele, lustige Inhalte oder Gadgets, die dafür sorgen, dass sie sich viral verbreiten. Die oben schon erwähnte „novoTippLiga" ist ein perfektes Beispiel für eine solche App.
  2. Self-Funding Apps
    Self-Funding-Apps generieren Einnahmen durch den Verkauf der App, durch Verkäufe von Services in der App oder durch Werbung, die in der App platziert wird. So ist zum Beispiel die App „Orange Service" kostenpflichtig und wird aufgrund des klaren Mehrwerts gerne von den Orange-Kunden gekauft und heruntergeladen.
  3. Service-Apps
    Service-Apps hingegen unterstützen Kunden, MitarbeiterInnen oder Partner. Sie werden für die Administration, den Vertrieb oder zur Steuerung von Prozessen verwendet. Ein Beispiel dafür wäre die Vertriebs-App, die CSS für Kapsch BusinessCom umsetzte. Mit ihr steht den Vertriebs-MitarbeiterInnen während des Beratungsgesprächs immer das aktuelle Angebot ihrer Firma multimedial aufbereitet zu Verfügung.

Apps, die glücklich machen

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, eine App mit Mehrwert zu entwickeln, mit der Sie und die UserInnen tatsächlich glücklich sind. Mit Praxiserfahrung und technischem Know-how unterstützt das CSS-Team Sie dabei gerne.


 Interview mit Bernhard Bruckner, Portfolio-Manager bei Kapsch BusinessCom, über die Vertriebs-App

CSS| Software, die glücklich macht.

Mehr über die App "Gute Fahrt"

Mehr über die App "Orange Service"

Mehr über die App "Lyoness Mobile"

Mehr über die App "novo TippLiga"

  • Aber ist es auch eine App mit Mehrwert?
    foto: sven schweiger

    Aber ist es auch eine App mit Mehrwert?

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