Hymne auf den lateinamerikanischen Protest

5. April 2013, 07:00
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foto: violetta parra / poly filmverleih

Violeta Parra im Kino

Was Edith Piaf für Frankreich oder Mercedes Sosa für Argentinien, ist Violeta Parra für Chile: Nicht nur die berühmteste Sängerin des Landes, sondern eine nationale Institution. Obwohl sie sich bereits 1967 das Leben genommen hat, wurden einige ihrer Lieder zu Hymnen gegen die spätere Pinochet-Diktatur. Ihr Lied "Gracias a la vida" machte Violeta Parra unsterblich. Es wurde von Mercedes Sosa und Joan Baez gesungen und gilt als wichtigste Hymne der Bewegung des "Nueva Canción Chilena", die in den 1950er-Jahren die traditionelle Volksmusik Chiles mit Gesellschaftskritik verknüpfte und zum wichtigen Symbol der lateinamerikanischen Protestbewegung wurde.

Filmemacher Andrés Wood hat das vielschichtige Leben von Violeta Parra mit Francisca Gavilán, Thomas Durand, Christián Quevedo verfilmt. Der Spielfilm wurde international ausgezeichnet und ist im April in Wien und Salzburg zu sehen.

Filmcasino Wien: 13.4. um 20.30 Uhr (Margaretenstraße 78  1050 Wien)

Das Kino Salzburg: 12.4. um 18.20 Uhr (Giselakai 11 5020 Salzburg)

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