Exxon kämpft in Arkansas gegen ausgelaufenes Öl an

31. März 2013, 20:04
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Reinigungsarbeiten im Gange - Öl fließt nicht mehr aus

 Little Rock (Arkansas)/Irving (Texas) - Der Energiekonzern Exxon kämpft im US-Bundesstaat Arkansas gegen hunterttausende Liter Öl an, die aus einer Pipeline ausgelaufen sind. Es liefen ohne Pause Reinigungsarbeiten, teilte der Konzern am Sonntag mit. Inzwischen trete kein Öl mehr aus. Auch sei kein Öl in den nahegelegenen Conway-See gelaufen. Zuvor hatte Exxon erklärte, tausende Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter) seien aus der Pipeline ausgelaufen.

Das Leck war am Freitag in der Nähe von Mayflower entdeckt worden. Der Transport über die Pegasus-Pipeline, die Rohöl von Pakota in Illinois nach Texas bringt, wurde unterbrochen. Die Leitung hat eine Kapazität von 90.000 Barrel pro Tag. Die Nachricht von dem Leck war rief auch die Gegner der geplanten Mega-Pipeline Keystone XL auf den Plan, mit der einmal bis zu 800.000 Barrel Öl pro Tag aus kanadischen Ölsand-Beständen zur US-Golfküste befördert werden könnten. Vor allem Umweltschützer sind gegen das Projekt. (APA/Reuters, 31.3.2013)

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