ARD-Korrespondent in Syrien angeschossen

30. März 2013, 21:02
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Deutscher Fernsehreporter Jörg Armbruster notoperiert und in die Türkei gebracht

Aleppo/Berlin/Ankara - Der langjährige ARD-Fernsehkorrespondent,  Jörg Armbruster, ist bei Dreharbeiten in der nordsyrischen Stadt Aleppo angeschossen worden. Der erfahrene Reporter sei am Freitag in einen Schusswechsel geraten und dabei schwer verletzt worden, hieß es in der "Tagesschau". Am Samstag sei es gelungen, den Deutschen in die Türkei zu bringen. Sein Zustand sei stabil.

Nach Angaben des SWR wurde Armbruster zunächst in einem syrischen Krankenhaus notoperiert. Am Samstagmorgen sei der 65-Jährige dann im Krankenwagen an die türkische Grenze gebracht worden, wo ihn das Team einer Rettungs- und Sicherheitsfirma in Empfang genommen und untersucht habe. Sobald es sein Zustand erlaube, werde Armbruster nach Deutschland ausgeflogen, hieß es auf der Website des SWR weiter.

Armbruster war den Informationen zufolge seit Anfang der Woche im Gebiet der Freien Syrischen Armee, um eine Reportage über die Rebellen zu drehen. Er hatte im Jänner 2013 die Leitung des Auslandsstudios in Kairo abgegeben, von wo aus er mehrere Jahre über die arabische Welt berichtet hatte. (APA, 30.3.2013)

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