"Mussten uns zur Pause neue Ziele setzen"

30. März 2013, 20:55
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  • Austria - Salzburg

 

Peter Stöger (Austria-Trainer): "Ich war mit dem Spiel elf gegen elf sehr zufrieden. Da war die Mannschaft sehr aktiv. In der zweiten Hälfte haben wir mit Fortdauer zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht. Wir haben gewusst, Salzburg ist auch mit zehn Spielern sehr gefährlich. Auch wenn ein Sieg möglich gewesen wäre, sind wir mit dem Punkt nicht unzufrieden."

Alexander Grünwald (Austria-Torschütze): "Wir sind noch immer nicht Meister. Wir waren die überlegene Mannschaft, haben aber die Chancen nicht verwertet. Aber es ist sicher ein kleiner Vorteil für uns für die verbleibenden Runden."

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Wir wollten heute gewinnen. Aufgrund des Spielverlaufs mussten wir uns zur Pause aber neue Ziele setzen. Wir wollten nach der Halbzeit nach vorne verteidigen und wenn möglich noch einen Punkt holen. Das ist uns gelungen. Und mit etwas Glück hätten wir auch gewinnen können. Deshalb kann ich mit der zweiten Hälfte auch zufrieden sein. Bei Martin Hinteregger hoffen wir jetzt natürlich, dass er keine inneren Verletzungen hat. Da müssen wir jetzt die CT-Untersuchung abwarten."

Kevin Kampl (Salzburg-Torschütze): "Wir sind durch großen Willen und Teamgeist zurückgekommen. Wir haben gezeigt, dass wir alles füreinander geben wollen. Die Anfangsphase war ausgeglichen, dann haben wir der Austria zu viel Platz gelassen. Die Rote Karte war bitter, wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir nichts mehr zu verlieren haben. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, glaube ich, dass wir wieder so spielen können wie in der Herbstrunde."

  • Ried - Rapid

Michael Angerschmid (Ried-Trainer): "Wir haben sehr gut angefangen, schnell geführt, dann den Ausgleich weggesteckt. Es war entscheidend, dass wir nach dem zweiten Tor gleich nachgelegt haben. Wir hätten allerdings danach die guten Chancen zum vierten Tor nützen müssen, dann wäre es nicht mehr so eng geworden."

Rene Gartler (Ried-Torschütze): "Es ist wichtig, dass wir endlich zu Hause wieder gewonnen haben. Ich freue mich natürlich über meinen ersten Sieg gegen Rapid. Jeder Einzelne bei uns kann mit seiner Leistung zufrieden sein. Wir haben kämpferisch auf diesem sehr schweren Boden alles abgerufen. Die Mannschaft kann stolz auf diese Leistung sein."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Wenn man sich hinten so anstellt wie wir, kann man vorne gar nicht so viele Tore schießen. Wir sind verunsichert und machen Fehler, die auf diesem Niveau nicht passieren dürfen. Es geht mir natürlich schlecht, weil die Ergebnisse schlecht sind. Wir schleppen jetzt schon seit längerer Zeit diesen Rucksack herum."

Deni Alar (Rapid-Doppeltorschütze): "Wir sind zu wenig als Mannschaft aufgetreten. Vor allem müssen wir als Mannschaft besser nach hinten arbeiten. Es ist schwer zu erklären, was bei uns los ist. Wenn man bei Rapid ist, muss man mit dem derzeitigen Druck umgehen können. Wenn wir jetzt nicht bald Spiele gewinnen, wird es nichts mit der Europa League."

  • Wr. Neustadt - Sturm

Heimo Pfeifenberger (Trainer Wr. Neustadt): "Wir haben gut begonnen, dann hat Sturm das Kommando übernommen und uns nach hinten gedrängt. Nach vorne ist bei uns lange Zeit nichts gegangen, wir haben aber trotzdem hinten nicht viel zugelassen. Das hat bis eine Viertelstunde nach der Pause gedauert. Nach dem Freistoßtor von Offenbacher haben wir die zweite Luft bekommen und bis zum Schluss gefightet. Mit dem einen oder anderen Konter hätten wir die Partie auch früher entscheiden können. Für uns ist das ein schönes Osterwochenende."

Peter Hyballa (Trainer Sturm Graz): "Wir haben brav gespielt, technisch gut, aber die zwingenden Chancen haben gefehlt. Wir sind einfach zu torungefährlich, Wr. Neustadt ist aber defensiv auch gut gestanden. Wir müssen daran arbeiten, unsere Chancen besser zu verwerten. Man muss die Niederlage akzeptieren."

  • Innsbruck - WAC

Roland Kirchler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Es mag nicht sein. Es muss immer etwas passieren, damit wir anfangen, Fußball zu spielen. Diesmal waren es sogar zwei Tore, die wir hinten waren. Man braucht nichts zu beschönigen, die erste Viertelstunde haben wir verschlafen, dazu kamen zwei Schwerverletzte. Nach 15 Minuten haben wir uns aber besser präsentiert. Das nutzt jetzt nichts, wir müssen das hinunterschlucken und einfach weiterspielen. Die Moral in der Mannschaft war jedenfalls unglaublich."

Nenad Bjelica (WAC-Trainer): "Wir haben drei Punkte geholt und damit unser Ziel erreicht. Wir haben auch das Ziel erreicht an das die größten Optimisten nicht geglaubt haben, wir haben neun Runden vor Schluss schon den Klassenerhalt sicher. Es ist ein Produkt von allen im Verein und ich bin stolz ein Teil dieses Projektes zu sein. Wir haben gut begonnen, aber es hat sich wieder unsere Schwäche im Frühjahr bei Standardsituationen gezeigt, so haben wir auch die Gegentore bekommen. Innsbruck hatte dann viele gefährliche Situation und ich hätte auch mit einem 3:3 gut leben können."

  • Admira - Mattersburg

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer) nach dem ersten Heimsieg seiner Mannschaft seit dem 6. Oktober des Vorjahres (4:1 gegen Innsbruck): "Diese drei Punkte waren enorm wichtig. Es war ein verdienter Sieg, obwohl es das erwartete Geduldspiel wurde. Nach dem 1:0 ist das Spiel dann offener geworden, vorher waren beide Mannschaften sehr bedacht. In der zweiten Hälfte hätten wir aufgrund der Chancen den Sack früher zumachen müssen, so ist das Spiel bis zuletzt auf Messers Schneide gestanden. Die guten Spiele der vergangenen Wochen sind mit diesem Sieg abgerundet worden. Die Punkte gegen starke Mannschaften waren für den Kopf - vor allem für das Selbstvertrauen der jungen Spieler - enorm wichtig."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Heute sind wir selbst schuld, dass wir nicht gewonnen haben. Das Spiel war lange Zeit offen, die Admira hat aus dem Nichts das Tor gemacht. In dieser Situation haben wir ganz schlecht verteidigt. Das Problem liegt aber vor allem in der Offensive. Aus den Halbchancen, die wir haben, gelingt es uns derzeit nicht, zwingende Gefahr auszuüben. Da sind wir nicht konzentriert genug, das ist eine Kopfsache. In dieser Hinsicht müssen wir anders an die Dinge herangehen."

Zum Abstiegskampf, in den nun auch Mattersburg als vierter Club involviert ist, meinte Lederer: "Für die Zuschauer ist das jetzt genial, für uns weniger."

Angesprochen auf die Egalisierung des Osim-Rekords lautete seine Antwort: "Mir wäre es lieber, wir hätten sechs Punkte mehr und ich 50 Spiele weniger."

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