Russland wirft USA Einmischung in innere Angelegenheiten vor

30. März 2013, 12:28
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Nach Kritik an Durchsuchungen bei Nichtregierungsorganisationen

Moskau/Washington - Nach Kritik der USA an Durchsuchungen von Büros zahlreicher Nichtregierungsorganisationen in Russland hat Moskau der US-Regierung Einmischung in innere Angelegenheiten vorgeworfen. Kritische Äußerungen von US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland, die von einer "Hexenjagd" gesprochen hatte, seien "zynisch und provokant", erklärte das russische Außenministerium am Samstag. Bei den Durchsuchungen habe es sich lediglich um "Routinekontrollen" gehandelt.

Die russischen Behörden waren in den vergangenen Tagen gegen Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International und die russische Organisation Memorial sowie gegen politische Stiftungen aus Deutschland vorgegangen. Aus dem Ausland wurde Moskau wegen der Durchsuchungen heftig kritisiert. Im vergangenen Jahr war in Russland ein neues Gesetz in Kraft getreten, nach dem sich Organisationen mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausland als "ausländische Agenten" registrieren lassen müssen. (APA, 30.3.2013)

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