TV-Programm für Sonntag, 31. März

29. März 2013, 20:55
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Katholischer Ostergottesdienst, Tatort: Mord in der ersten Liga, Das Geheimnis ihres Todes, Shutter Island, Ein Fall für Annika Bengtzon: Prime Time

10.15 LIVE
Katholischer Ostergottesdienst
Premiere für das neue Oberhaupt der katholischen Kirche: Papst Franziskus hält die Messe ab und spricht den Ostersegen urbi et orbi. Mathilde Schwabeneder, Franziskanerpater Gottfried Wegleitner kommentieren. Bis 13.00, ORF 2

13.05 MAGAZIN
Panorama: Von Groschenromanen und anderer Trivialliteratur
Wer sie schreibt, wer sie liest, und warum der Schund über die Jahrzehnte nicht an Anziehungskraft verliert: Nina Horowitz hebt Perlen aus dem ORF-Archiv. Bis 13.30, ORF 2

19.45 THEMENABEND
Erlebnis Bühne
Barbara Rett beginnt den Abend mit einem Porträt Fabio Luisis. Der Dirigent steht am Pult der beiden folgenden Übertragungen: das Osterkonzert der Wiener Philharmoniker, aufgenommen 2012, und die Oper Tosca 2010 aus der Mailänder Scala unter Luc Bondy. Bis 0.05, ORF 3

19.52 DOKUMENTATION
Feierabend: Auf dem Franziskusweg
Alle gehen den Jakobsweg, dabei hat auch der heilige Franz von Assisi seinen Pfad: Fernab der großen Pilgerstraßen führt er durch das herrliche Umbrien nach Assisi. Bis 20. 05, ORF 2

20.15 KRIMI
Tatort: Mord in der ersten Liga
(D 2013, Nils Willbrandt) Charlotte Lindholm ermittelt diesmal unter Kickern: Ein Fußballprofi wird ermordet. Bis 21.50, ORF 2

20.15 SELBST
Das Geheimnis ihres Todes
(The Virgin Suicides, USA 1999, Sofia Coppola) Die Geschichte der mysteriösen Selbstmorde von fünf Schwestern in den Vereinigten Staaten der Siebzigerjahre, als impressionistische Studie von Mädchenwelten angelegt: Untermalt von der Musik von Air gleichen sie elfenhaften Geschöpfen, bei denen unklar bleibt, ob sie nicht nur vor dem sehnsüchtigen Auge der Burschen so mystisch erscheinen. Bis 21.45, Eins Festival


Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Leonardo DiCaprio taucht in Martin Scorseses Shutter Island tief ein in die Zwischenwelten: das Leben als Halluzination. 20.15 Uhr, ORF 1. Foto: ORF

21.45 FEINE NASE
Der Duft der Frauen
(Scent of a Woman, Italien 1974, Dino Risi) Ein letztes Mal will der blinde Zyniker Slade das Leben in vollen Zügen, Luxus und Frauen genießen, um sich dann selbst zu töten. Unfreiwilliger Begleiter auf seiner Wochenendfahrt nach New York ist Charlie, ein schüchterner und lebensunerfahrener Internatszögling. Al Pacino, oscarprämiert. Bis 0.15, 3sat

21.45 KRIMI
Ein Fall für Annika Bengtzon: Prime Time
(S/D 2011, Agnéta Fagerström-Olsson) Wenn Fernsehen zum tödlichen Geschäft wird, ist die Investigativjournalistin Annika Bengtzon zur Stelle. Bis 23.15, ARD

22.05 DOKUMENTATION
Willkommen im Club
So wild wie in Harmony Korines Spring Breakers geht es zwar selten zur Sache, aber Action und Bewegung sind gefragt: Arte macht Cluburlaub. Bis 23.35, Arte

23.00 ECHT BAYRISCH
Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe
(D 1993, Dagmar Wagner) Dagmar Wagner wirft intensive und originelle Blicke auf das bäuerliche Leben in einem bayerischen Dorf. Ihr gelang das Protokoll einer umfassenden und unwiderruflichen Auflösung. Bis 0.30, BR

0.10 ZWISCHENWELTEN
Vertigo - Aus dem Reich der Toten
(USA 1958, Alfred Hitchcock) Spiralengleich schlingt sich der Schal der Schimäre um ihn, um sie und um uns. Dann spannt sich ein Bogen und schleudert sein Projektil - James Stewarts Augen und sein Auto - auf die Spur der blonden Frau Kim Novak, durch San Francisco und wieder zurück in den Strudel der Besessenheit, der abnormen Liebe, der Verwechslung von Frau und Imago. Hätte sich der Begriff Experimentalfilm nicht für andere Formen des Kinos durchgesetzt, man müsste ihn für dieses eine Werk erfinden, dieses vielleicht größte Moving Picture aller Zeiten. Pflicht, einmal mindestens. Bis 2.15, ZDF

0.30 DIESER PAPAGEI IST TOT
Monty Python's wunderbare Welt der Schwerkraft
(And Now for Something Completely Different, GB 1971, Ian McNaughton) Zusammenschnitt früher Sketches und Musiknummern aus den TV-Sendungen der britischen Komikertruppe Monty Python. Nicht gerade kompakt und als Film eher holprig, funktioniert diese Kompilation vor allem in Momenten absoluter Geschmacklosigkeit. Bis 1.55, RBB (Doris Priesching, DER STANDARD, 30./31.3./1.4.2013)

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