Harter Winter: Singvögel bekommen mehr Futter von der Stadtgärtnerei

29. März 2013, 13:05
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Allein in St. Pölten wurde eine Tonne Sonnenblumenkerne verteilt

St. Pölten - Eine nicht alltägliche Winterbilanz hat das Medienservice St. Pölten gezogen: Der Verbrauch an Vogelfutter war heuer besonders hoch. Die Stadtgärtnerei, die Nistkästen im gesamten Stadtgebiet in Schuss hält, verteilte eine Tonne Sonnenblumenkerne.

Hilft seltenen Arten

Weil die Vögel durch die Schneelage nicht genug Nahrung fanden, waren 40 Säcke a 25 Kilogramm nötig - im Jahr zuvor hatten 26 Säcke Sonnenblumenkerne gereicht. Die Fütterung werde so lange fortgesetzt, bis es wärmer wird, hieß es in der Aussendung am Freitag. Pflege und Schaffung von Nistmöglichkeiten sollen dazu beitragen, den Vogelbestand - darunter auch seltene Arten wie etwa Blaukehlchen - in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zu erhalten.

Ein "Rekordjahr" hatte auch der städtische Winterdienst vermeldet. Vom personellen Arbeitsaufwand sowie den eingesetzten Streumitteln und Fahrzeugen her sei es der arbeitsintensivste Winter in den vergangenen 25 Jahren gewesen. Verbraucht wurden 1.750 Tonnen Streusalz und 5.200 Tonnen Splitt - um 950 bzw. 3.000 Tonnen mehr als im Jahr zuvor. Das Straßen-, Wege- und Radwegenetz umfasst über 550 Kilometer und 400 Bushaltestellen.

Jetzt werden nach und nach Schneestangen entfernt und Kehrarbeiten aufgenommen. Das gesammelte Kehrgut wird zur Wiederaufbereitung auf die Deponie am Ziegelofen gebracht, wo der Splitt über eine Sandwaschanlage gereinigt wird. (APA, 29.3.2013)

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    Die Fütterung wird so lange fortgesetzt, bis es wärmer wird.

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