Tiroler Sparkasse liefert gesunde Zahlen

29. März 2013, 11:28
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Kernkapitalquote stieg laut Bank von 13,2 auf 14,8 Prozent

Innsbruck - Die zum Erste-Konzern gehörende Tiroler Sparkasse (Tispa) hat ihren Jahresüberschuss nach Steuern von 6,13 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 11,55 Mio. Euro im Jahr 2012 und damit um 88 Prozent steigern können. Dies teilte das Institut am Freitag in einer Aussendung mit. Der Gewinn vor Steuern habe sich von 6,46 Mio. Euro im Jahr 2011 auf nunmehr 11,46 Mio. Euro erhöht.

Der starke Gewinnanstieg von 88 Prozent im Jahresvergleich erkläre sich maßgeblich aus den Bewertungsverlusten auf Wertpapiere in der Bilanz 2011, hieß es. Damit weise die Tiroler Sparkasse laut dem Vorstandsvorsitzenden Hans Unterdorfer eine "außerordentlich hohe Kernkapitalquote von 14,8 Prozent" auf. Im Jahr 2011 lag die Kernkapitalquote noch bei 13.2 Prozent.

Auch bei den Einlagen habe es deutliche Zuwächse gegeben. So stiegen Primärmittel (Kundeneinlagen und eigene Sparkassen-Anleihen) um 2,9 Prozent auf 2,26 Mrd. Euro, erklärte Unterdorfer. Besonders gut von den Kunden angenommen wurden laut dem Bankchef die im Vorjahr wieder aufgelegten Sparkassen-Anleihen, die Bestände seien um 120 Prozent auf 109 Mio. Euro mehr als verdoppelt worden.

Auf der Kreditseite habe die "verhaltene Investitionstätigkeit der Unternehmen" hingegen zu einem leichten Rückgang der Kundenausleihungen um 2,3 Prozent auf 2,68 Mrd. Euro geführt. Zudem habe die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank auch in der Sparkassen-Bilanz Folgen gehabt. Der Zinsüberschuss sei 2012 deutlich um 16 Prozent gesunken. "Wir haben die Zinssenkungen auf Spareinlagen im geringeren Ausmaß weitergegeben als der Rückgang bei den Kreditzinsen war, das verringerte unser Zinsergebnis signifikant", erläuterte Unterdorfer. Die Bilanzsumme der Tiroler Sparkasse sank unterdessen im Jahr 2012 um 4,7 Prozent auf 3,62 Mrd. Euro. (APA, 29.3.2013)

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