Uni-Aufnahmeverfahren: Verwirrung bei Studenten

29. März 2013, 08:34
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Uneiheitliche Regelungen führen dazu, dass sich viele nicht auskennen, sagt die ÖH

Ab dem kommenden Studienjahr startet der Testlauf für die Studienplatzfinanzierung. Für fünf zusätzliche Studienfelder (Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie sowie Wirtschaftswissenschaften) gibt es die Möglichkeit, Aufnahmeverfahren durchzuführen.

Nicht alle Unis werden das aber in Anspruch nehmen. Die Österreichische HochschülerInnenschaft kritisiert nun, dass die uneinheitlichen Regelungen zu großer Verwirrung bei den Studienanfängern führe. 

Fleckerteppich

Die neuen Zugangsregelungen seien zwar lange ausgehandelt, aber dann zu kurzfristig an die Universitäten weitergegeben worden, sagt Angelika Gruber vom ÖH-Vorsitzteam im "Ö1"-Morgenjournal am Freitag. Herausgekommen sei ein Fleckerlteppich von unterschiedlichen Fristen und Aufnahmeverfahren an den verschiedenen Unis.

In einzelnen Feldern wie den Wirtschaftswissenschaften habe man sich koordiniert und dort gebe es flächendeckende Regelungen. In anderen Fächern wie Informatik gebe es dafür gar keine Regelungen. Und in wieder anderen Fächer, wie etwa Biologie, reagierten die Universitäten völlig unterschiedlich. Während man in Biologie an den Unis in Wien und Graz ein Aufnahmeverfahren durchlaufen muss, ist das an den Universitäten Innsbruck und Salzburg nicht der Fall. "Für Studienanfänger ein unübersichtlicher Dschungel an unterschiedlichen Regelungen", so Gruber. (red, derStandard.at, 29.3.2013)

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