FDP-Politiker stellt Staatsgelder für Kirchen infrage

28. März 2013, 12:15
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Staat solle keine Kirchenstrukturen finanzieren, sagte der Abgeordnete Kurth

Berlin - In der FDP mehrt sich die Widerstand gegen die Staatsleistungen an die Kirchen. Bei den Zahlungen müsse geschaut werden, "was noch zeitgemäß ist", sagte der thüringische FDP-Generalsekretär und Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Hilfen für Kirchenbauten und damit für den Erhalt meist denkmalgeschützter Gebäude befürworte er. "Wenn der Staat allerdings Kirchenstrukturen finanziert, die teilweise parteipolitischer Prägung oder Ausrichtung sind, muss Leistung auf den Prüfstand", forderte er.

Am Wochenende hatte bereits die sächsische FDP bei ihrem Parteitag dafür plädiert, die regelmäßigen staatlichen Zahlungen an die Kirchen zu überprüfen. Diese belaufen sich aus allen Bundesländern zusammen auf rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr. (APA, 28.3.2013)

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