Immer mehr Schweizer besitzen eine Wohnung

28. März 2013, 11:50
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Zahl der Eigentümer-Haushalte stieg innerhalb von zehn Jahren um 200.000 an

Die Schweiz ist ein Land der Mieter - noch. Immer mehr Menschen erfüllen sich nämlich auch in unserem westlichen Nachbarland den Traum vom eigenen Heim. Mehr als jeder dritte Haushalt war Ende 2010 schon Eigentümer, um 200.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Konkret lebten Ende 2010 36,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung in ihren eigenen vier Wänden. Dies entspricht 1,264.900 Haushalten.

Quote steigt stetig an

Der Trend früherer Untersuchungen hält damit an, wie die aktuelle Strukturerhebung der eidgenössischen Volkszählung 2010 ergab, die am Donnerstag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wurde. 1970 lag die Eigentümer-Quote noch bei 28,5 Prozent, bei der Volkszählung im Jahr 2000 gaben schon 34,6 Prozent der Haushalte eigenes Wohneigentum an.

Die Mehrheit der Eigentümer lebt demnach im eigenen Haus. Doch die Anzahl der Wohnungen im sogenannten Stockwerkeigentum hat laut der Erhebung am stärksten zugenommen. Deren absolute Zahl ist zwischen 2000 und 2010 von 237.700 auf 373.500 angestiegen.

Basel und Genf als Schlusslichter

Eine regionale Analyse zeigt, dass zwischen den Kantonen große Unterschiede bestehen. Die ländlich geprägten Kantone Jura (58 Prozent) und Wallis (56,8 Prozent) weisen die höchsten Eigentumsquoten auf, die städtischen Kantone Basel-Stadt (14,6 Prozent) und Genf (17 Prozent) hingegen die tiefsten. In den Kantonen Appenzell Innerrhoden (51,6 Prozent) und Aargau (49,3 Prozent) lebt jeder zweite Haushalt im Eigenheim. (red/APA, 28.3.2013)

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