Breite Front für sechs Wochen Urlaub

27. März 2013, 15:45
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Christliche Gewerkschaft: "Die sechste Urlaubswoche darf nicht stillschweigend begraben werden"

Wien - Die Gewerkschaften beharren auf einer Ausweitung der 6-Wochen-Urlaubsregelung. Entgegen der Parteilinie hat die Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der vida gestern betont: "Die sechste Urlaubswoche darf nicht stillschweigend begraben werden", meinte Bundesgeschäftsführer Friedrich Pöltl.

Unterstützung kam heute, Mittwoch, noch einmal vom sozialdemokratischen Gegenstück. "Wir fordern eine sechste Urlaubswoche für alle, denn auch Lehrlinge und junge Arbeitnehmer benötigen Erholung", so Christoph Peschek, Wiener Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG).

Und Peter Pick, Wiener Jugendvorsitzender der GPA-djp, ergänzte: "In Zeiten der elektronischen Datenverarbeitung, wo Emails, Telefone & Blackberrys die Arbeitswelt dominieren, in einer Zeit, wo die Arbeit um ein vielfaches schnelllebiger von statten geht als im vorigen Jahrhundert, wird es an der Zeit, auch den Urlaub daran anzupassen."

SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi sieht jetzt den Regierungspartner gefordert: "Nun liegt es an der ÖVP, endlich im Interesse der Bevölkerung zu handeln." Michael Schuh, Vorsitzender der FSG-GÖD-Jugend, meinte ebenfalls: "Eine sechste Urlaubswoche unabhängig vom Alter halten wir daher für gerechtfertigt." (APA, 27.3.2013)

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