ZARA-Talk: Situation ausländischer Studierender in Österreich

26. März 2013, 15:49
2 Postings

Podiumsdiskussion am 4. April in der Wiener Hauptbücherei

Wie geht es ausländischen Studierenden in Österreich? Dieser Frage widmet sich am Donnerstag, 4. April 2013, die NGO "ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit".

Zwar hat der Bologna-Prozess den Zugang zu Österreichischen Universitäten prinzipiell erleichtert, für Nicht-EU-BürgerInnen ist der administrative und finanzielle Aufwand jedoch ungleich höher als für Österreichische Staatsangehörige.

Auch beim Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt sind Hürden zubewältigen: die Kriterien der Rot-Weiß-Rot-Card für StudienabsolventInnen. Im ersten Jahr nach ihrer Einführung wurden nach Angaben des Sozialministeriums lediglich 1.556 Karten der prognostizierten 8.000 vergeben. Da die Rot-Weiß-Rot-Card bislang nur an AbsolventInnen von Masterstudien und Vollzeitarbeitende vergeben wird, fordern mehrere Initiativen und Institutionen bereits eine Lockerung der Bestimmungen.

Am Podium vertreten:             

  • VertreterIn BMWF - angefragt
  • Julia Freidl, ÖH Referat für Sozialpolitik
  • VertreterIn des Österreichischen Integrationsfonds
  • Natalia Zambrano Jaramillo, Studienabsolventin
  • Ruckye Eraslan, ÖH Referat für ausländische Studierende

Moderation: Clara Akinyosoye (M-Media)

Wann: 4. April 2013, 19:00 Uhr

Wo: Wiener Hauptbücherei am Gürtel, Urban‐Loritz‐Platz 2a, 1070 Wien

(red, derStandard.at, 26.3.2013)

Share if you care.