Australien und Japan schwächeln

26. März 2013, 17:36
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Austrianer James Holland bei Australiens 2:2 gegen den Oman bis 53. Minute im Einsatz. Japan verliert in Jordanien

Australiens Fußball-Nationalmannschaft muss um die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien bangen. Der Austrianer James Holland und Co. kamen am Dienstag im Qualifikationsspiel gegen den Oman nur zu einem 2:2 (0:1). Tim Cahill (52.) und Brett Holman (85.) retteten dem Favoriten in Sydney wenigstens einen Punkt, nachdem die Gäste durch Abdul Aziz Mubarak (6.) und ein Eigentor von Mile Jedinak (49.) in Front gelegen waren. Holland wurde in der 53. Minute ausgewechselt.

"Das war definitiv nicht das, was wir erwartet haben", sagte Australiens Teamchef Holger Osieck, der sich vor allem über die Leistung in der ersten Hälfte ärgerte. Die 34.603 Zuschauer verabschiedeten ihre Mannschaft mit einem gellenden Pfeifkonzert und mit Buhrufen in die Pause. Erst nach dem 0:2-Rückstand rissen sich Osiecks Spieler zusammen. "In der zweiten Halbzeit konnte man sehen, dass der Geist zurück war", sagte der Deutsche.

Trotz des Dämpfers glaubt Osieck weiter an die WM-Chance in der Asien-Gruppe 2. Für die direkte Qualifikation muss sein Team mindestens den zweiten Rang erreichen. Sorgenfalten dürfte dem Aussie-Coach aber das Ergebnis des Tabellenführers Japan bereiten. Der Asien-Meister verlor überraschend in Amman gegen Jordanien mit 1:2 und verpasste damit die vorzeitige Qualifikation für die WM. Manchester Uniteds Shinji Kagawa (69.) gelang nur noch der Anschlusstreffer, nachdem Khalil Bani Ateyah (45.) und Ahmad Ibrahim (60.) Jordanien in Führung gebracht hatten.

In der 71. Minute verschoss Yasuhito Endo einen Foulelfmeter und vergab damit den Ausgleich. Japan bleibt mit 13 Zählern aber Spitzenreiter der Asien-Gruppe B. Jordanien (7) zog mit dem Triumph an Australien (6) vorbei.

In Gruppe A kam Südkorea dank eines 2:1 gegen Katar dem Großereignis in Brasilien näher. Der WM-Halbfinalist von 2002 festigte mit zehn Punkten den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Usbekistan (11), der gegen den Libanon 1:0 gewann und weiter von der ersten WM-Endrunde träumen darf. Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich, der Dritte muss ins Play-off. (APA/red, 26.03.2013)

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    Holland haut drauf.

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