Widerstand gegen WM auf Kunstrasen

25. März 2013, 17:14
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Weltfußballerin Wambach: "Rückschritt"

Wien - Gut zwei Jahre vor der Weltmeisterschaft in Kanada formiert sich unter den internationalen Spitzen-Fußballerinnen eine Protestbewegung gegen den Kunstrasen in fünf von sechs WM-Stadien. Weltfußballerin Abby Wambach aus den USA hat in einer Petition an den FIFA-Frauenausschuss unter Vorsitz von Worawi Makudi aus Thailand den Austausch der Beläge durch Naturrasen gefordert.

"Wir haben überall in der Welt hart dafür gearbeitet, den Frauenfußball wachsen zu lassen. Jetzt Kunstrasen zu planen, halte ich für einen Rückschritt", schrieb Wambach. Die 32-jährige Stürmerin von Western New York Flash wies darauf hin, dass die Verletzungsgefahr auf Kunstrasen ungleich höher sei.

Eigennutz ist ihr dabei freimd, denn das künstlichen Grün könnte für die Mannschaften aus Nordamerika einen Wettbewerbsvorteil darstellen. In der neuen USA-Profiliga wird in sechs von acht Stadien auf Kunstrasen gespielt. (APA/red - 25.3. 2013)

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    Abby Wambach: Olympiasiegerin, Weltfußballerin.

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