Yahoo kauft um 30 Millionen Dollar App von britischem Teenager

  • Yahoo kaufte die App von Nick D'Aloisio.

    Yahoo kaufte die App von Nick D'Aloisio.

17-Jähriger hatte Wagniskapital von Promis eingesammelt

Ein erfindungsreicher britischer Jugendlicher hat seine iPhone-App Summly an das amerikanische Internet-Urgestein Yahoo verkauft. Summly zeigt auf dem Smartphone maximal 400 Zeichen lange Zusammenfassungen von Nachrichtentexten aus dem Web an. Die Technik will Yahoo nun in eigenen Anwendungen einsetzen. Der Preis lag nach Informationen des Blogs AllThingsD bei knapp 30 Mio. Dollar (23,2 Mio. Euro).

Nick D'Aloisio war gerade einmal 15, als er Summly 2011 auf den Weg brachte

Das am Montag verkündete Geschäft ist vor allem wegen des Alters des Summly-Erfinders spannend: Nick D'Aloisio war gerade einmal 15, als er Summly 2011 auf den Weg brachte. Das nötige Geld für die Entwicklung sammelte der geschäftstüchtige Teenager bei Wagniskapitalgebern ein (der WebStandard berichtete).

Video: Summly A news app designed by and for the millenial generation

Die Liste der Unterstützer liest sich beeindruckend: Schauspieler Ashton Kutcher, Zynga-Chef Mark Pincus, Künstlerin Yoko Ono oder die News Corp. von Medienmogul Rupert Murdoch. Am Ende hat D'Aloisio vor allem Yahoo-Chefin Marissa Mayer überzeugt, die das Unternehmen fit machen will für den Konkurrenzkampf mit Google und Facebook.

Summly wird eingestellt

D'Aloisio und sein kleines Team werden nun bei Yahoo anfangen. "Wir haben mit unserer Technik gerade erst angefangen", schrieb D'Aloisio in seinem Blog. Die Summly-App selbst wird allerdings eingestellt; sie ist bereits nicht mehr in Apples App-Store zu finden. (APA, 25.3.2013)

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"17-Jähriger hatte Wagniskapital von Promis eingesammelt"

Risikokapital;-)

jaja, die Übersetzungsprogramme sind auch nicht das, was sie zu sein versprechen :-)

Altes "Feature" neu verkauft

seit mindestens 10 Jahren gibt es bei Microsoft Word AutoZusammenfassen.
Deshlab verstehe ich nicht wie einerseits 30 Millionen Euro geboten werden können und andererseits Microsoft nicht klagt!

Vielleicht funktioniert summly?

Nicht schlecht.

Ein Programm, dass einen Text analysiert, die relevanten Stichworte filtert, und eine eigene, grammatikalisch korrekte Zusammenfassung generiert, das ist schon sehr genial. Vor allem in Zeiten des Informationsüberflusses.

Blöd nur...

...dass er's nicht selbst entwickelt hat.

Würde mich interessieren, wie viel er selber und wie viel Stanford Research Institute für ihn gemacht hat. Sein Vater ist immerhin ein reicher Banker, der sicherlich die SRI Aufträge für seinen Sohn bezahlt hat.

das ist mMn überhaupt nicht genial,

denn der sinn eines textes besteht eben meistens nicht nur aus stichworten, sondern drückt immer auch eine richtung aus, in die der text zielt (kontext, meinung des/r journaliste(i)n, etc).

auf eine zeitung wie z.b. den standard umgemünzt würde das à la longue bedeuten, dass journalismus überflüssig wird.

der text wird der "seele" beraubt, und die verkürzung sorgt für noch oberflächlichere informationsvermittlung. übel, übel.. wenn auch leider sehr zeitgemäss.

Habs nie so wirklich benutzt, aber konnte MS Word das nicht schon vor 20 Jahren?

Es ist aber nicht mehr von Belangen

was MS macht. Die Welt liegt momentan bei Google und Apple.

Nur weil Google und Apple dominieren, kann man eine alte Idee als neu verkaufen?

Die Frage ist nur ob es das genau so auch tut.

Das hört sich aber eher an...

...als hätten sie den Teenager gekauft und nicht die App

LOL

Programmierer...

XXL SMS. 30mio. ok.

so ich geh jetzt auf ein Bier, was macht ihr?

Versteh zwar net warum ein solches Programm soviel wert ist ...

.... aber hey egal - freut mich für ihn, dass er damit soviel Geld gemacht hat :)

Naja

der Instagram-Erfinder ist jetzt dank FB 400 Millionen Dollar schwer. Und da gab es ähnliche Anwendungen auch schon.

ich denke wenn das app (bzw. die dahinterliegende technik) das wirklich kann, was es verspricht, ist es quasi diese patentgebühr wert

die schlacht um content hat begonnen und wenn medien suchmaschinen verbieten will (kostenlos) ganze artikel in ihre suchmaschinen abrufbar zu machen, dann ist sicher die suchmaschine im vorteil, die ein excerpt von 400 zeichen liefern kann und nicht den ganz artikel indizieren muss. das ding scheint schon potential für eine content-revolution zu haben - wenn es geht.

Danke für die Info :)

Ja i ch kann leider die Komplexität bzw. den Nutzen der App nicht abschätzen. Wäre interessant, was er mit dem Geld alles macht :D

nicht schlecht kleiner du NERD!

aber so nerdig wie du bist, wirst du dafür nieeeee eine geile Frau finden, die dich NICHT wegen deinem Geld nimmt. Hoffe du wirst trotzdem glücklich.

Na

Da ist jemand aber neidisch. Kein Geld? Der kleine El_Raul wirklich zu klein? Oder sonstige soziale Unfähigkeiten, die dir auch keine "geile Frau" bescheren?

Boah, sind Sie gehässig.

Finde ihn eigentlich ganz niedlich. Wenn der mal erwachsen ist und nicht mehr wie ein Kind aussieht ....

Neidisch?

Um 23. Mio. Euro kauft man sich den besten Sex; Liebe ist nur was für Träumer!!!

Setz dich wieder in deinen tiefergelegten 2er Golf, dreh Techno auf und fahr aufn Fußballpaltz - Du bist hier falsch.

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