"Erst Sieg, dann Krieg"

25. März 2013, 16:50
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Deutschland:

  • "Bild": "Erst Sieg, dann Krieg. Vettel erinnert auf der Piste mehr und mehr an sein Idol Michael Schumacher, dessen Gnadenlosigkeit zu sieben Titeln führte. Schumi wurde geliebt oder gehasst - Vettel ist auf dem Weg dorthin."
  • "Abendzeitung": "Man kann nur spekulieren, wie ernst Sebastian Vettel seine in drei Schritten immer weiter gesteigerte Entschuldigungsarie nach dem denkwürdigen Rennen in Malaysia am Sonntag gemeint hat."
  • "Frankfurter Allgemeine Zeitung": "So etwas hat die Formel 1 lange nicht mehr geboten: Einen Grand Prix, der ein unschlagbares Beispiel bietet für die Unvereinbarkeit von Einzelgängertum und Mannschaftsgeist in einer Disziplin."

Großbritannien:

  • "The Times": "Sebastian Vettel lässt seine Maske fallen. Vettel zeigte eine Seite seines Charakters, die sich über das knuddelige, fröhliche Image des jüngsten Dreifach-Weltmeisters hinwegsetzte."
  • "The Sun": "Dieser Vorfall beschädigt wahrscheinlich Vettels Ruf - genauso wie solche Ereignisse einst drohten, die Verdienste seines Mentors Michael Schumacher zu überschatten."
  • "The Independent": "Der kontroverse Erfolg des dreifachen Weltmeisters, nachdem er die Stallorder ignoriert und den Team-Kollegen Mark Webber überholt hatte, wurde zur PR-Granate für das Team und entlarvte das skrupellose Siegenwollen des Deutschen - um jeden Preis."
  • "The Guardian": "Dieser Vorfall hat einen Bürgerkrieg bei Red Bull wiedereröffnet. Ein wutentbrannter Webber weigerte sich, an den Feierlichkeiten nach dem Rennen teilzunehmen und hatte vorher Vettel mit einem unmissverständlichen Finger gegrüßt, als er überholt worden war."

Italien:

  • "La Stampa": "Der Kannibale. Vettel verspottet Webber und gewinnt in Malaysia. Alonso K.o."
  • "Corriere dello Sport": "Wilder Westen Malaysia. Alonso macht einen Fehler, Vettel macht den Rowdy."
  • "La Gazzetta dello Sport": "Vettel betrügt Webber, Alonso schmeißt das Rennen weg."

Spanien:

  • "El Pais": "Man kann Mark Webber vorwerfen, was man will, aber der Australier ist und bleibt ein Gentleman. Andere Rennfahrer an seiner Stelle hätten einen großen Krach inszeniert."
  • "El Periodico": "Eine Überdosis von Red Bull: Die Sieger Vettel und Webber geben auf dem Podium ein bedauernswertes Bild ab. Welch lange Gesichter! Sogar der Dritte Lewis Hamilton schaute verbittert drein."

Frankreich:

  • "L'Equipe": "Selten hat man solche Spannungen auf einem Podium gesehen, außer vielleicht in der großen Epoche der Duelle zwischen Prost und Senna."
  • "Liberation": "Vettel gewinnt, indem er sich schwerhörig gibt, Rosberg wird benachteiligt und Alonso bleibt wegen einer gewagten Strategie stehen: Die Stallorder haben gestern verheerende Schäden angerichtet.."

Malaysia:

  • "The Star": "Wütende Bullen. Vettel stiehlt den Ruhm Webbers, indem er Befehle nicht befolgt und ganz oben auf das Podium fährt. Komödie an Irrtümern bei Mercedes und Toro Rosso."
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