US-Bundestaat will Google Glass im Auto verbieten

25. März 2013, 11:41
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Politiker: Technologie würde vermutlich von besonders jungen, unerfahrenen Fahrern genutzt werden

Google Datenbrille ist zwar noch nicht am Markt erhältlich, im US-Bundesstaat West Virginia macht man sich aber schon über mögliche Einschränkungen Gedanken. Am Freitag wurde ein Antrag eingebracht, um das Tragen von "tragbaren Computern mit Kopf-Displays" während des Fahrens zu verbieten, berichtet Cnet.

Weniger Ablenkung, aber doch zu viel

Googles Intention hinter der Datenbrille ist es eigentlich, Nutzer weniger davon abzulenken was sie gerade tun. Für bestimmte Aktionen sollen sie nicht mehr das Smartphone zur Hand nehmen müssen. Dass den Trägern der Brille Informationen im Sichtfeld eingeblendet werden, könnte im Straßenverkehr dennoch zu ablenkend sein, glaubt man in West Virginia.

Gefahr für jüngere Menschen

Eingebracht wurde der Antrag von dem republikanischen Politiker Gary G. Howell. Gegenüber Cnet erklärte er, dass er eigentlich ein Fan neuer Technologien sei. Diese würden aber oft von jungen Personen als erstes ausprobiert. Gleichzeitig seien junge Menschen auch weniger erfahrene Autofahrer. Also sollten Geräte wie Google Glass ebenso wie die Nutzung von Smartphone beim Autofahren verboten sein. Ob der Antrag angenommen wird und andere Bundesstaaten folgen, ist unklar. (red, derStandard.at, 25.3.2013)

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Cnet

  • Wer Googles Datenbrille trägt, soll öffentliche Verkehrsmittel wie Sergey Brin nutzen, ist man in West Virginia der Meinung.
    foto: noah zerkin

    Wer Googles Datenbrille trägt, soll öffentliche Verkehrsmittel wie Sergey Brin nutzen, ist man in West Virginia der Meinung.

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