Leitbörsen Fernost schließen mehrheitlich fester

25. März 2013, 12:17
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 207,93 Zähler oder 1,69 Prozent auf 12.546,46 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 135,85 Zähler (plus 0,61 Prozent) auf 22.251,15 Einheiten. Nur der Shanghai Composite fiel leicht um 1,57 Punkte oder 0,07 Prozent auf 2.326,71 Punkte. China könnte die Preisentwicklung am Immobilienmarkt bremsen, befürchten Händler.

Im Plus schlossen wiederum die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.267,48 Zählern mit einem Aufschlag von 8,91 Punkten oder 0,27 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 20,7 Zähler oder 0,42 Prozent auf 5.001,50 Einheiten.

Die Euro-Finanzminister haben am Montagmorgen in Brüssel einem revidierten Rettungsplan mit einem Umfang von zehn Milliarden Euro zugestimmt. Eurostaaten und Weltwährungsfonds haben das kleine Zypern damit in letzter Minute vor dem Staatsbankrott bewahrt. Eine allgemeine Zwangssteuer auf Bankguthaben soll es nicht geben und Guthaben von unter 100.000 Euro werden nicht angetastet. In Japan hat sich der Yen daraufhin gegenüber dem Euro abgeschwächt, was von Marktbeobachtern als Grund für die Kursgewinne in Tokio angegeben wurde.

Die Aktien des angeschlagenen Elektronikriesen Sony legten 3,13 Prozent auf 1.712 Yen zu. Sony macht 20 Prozent des Umsatzes in Europa. Fuji Heavy Industries, der Hersteller der Automarke Subaru, dürfte laut einem Zeitungsbericht den operativen Gewinn deutlich gesteigert haben. Fuji Heavy Industries gewannen 2,51 Prozent auf 1.509 Yen. Mit Abstand bester Wert waren Furukawa-Papiere. Die Aktien gewannen 21,78 Prozent, nachdem der Mischkonzern mitgeteilt hatte, dass er für das laufende Jahr wieder eine Dividende zahlen will.

China Petroleum & Chemical Corporation stiegen um 2,74 Prozent, nachdem der Gewinn des Konzerns die Prognosen übertroffen hatte. Auch China Construction Bank schnitt im vierten Quartal besser als erwartet ab. Die Aktien legten um 2,27 Prozent auf 6,31 Hongkong Dollar zu.

In Sydney gewannen die Aktien des größten australischen Baukonzerns Leighton 4,31 Prozent auf 21,07 Dollar. Die Baufirma hat mit Bob Humphris einen neuen Chef. Erst am Freitag hatten der Chef des Verwaltungsrates, Stephen Johns, sowie die Leighton-Direktoren Wayne Osborn und Ian Macfarlane ihren Rücktritt aus Ärger über den deutschen Großaktionär Hochtief AG erklärt. (APA, 25.3.2013)

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