FPK: Rückzug von Harald Dobernig weiter offen

24. März 2013, 12:54
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Mandatsverzicht entscheidet sich erst in den nächsten Tagen

Klagenfurt - Ein Rückzug des FPK-Politikers Harald Dobernig ist doch noch nicht fix. Das sagte ein Sprecher des scheidenden Kärntner Finanzlandesrats am Sonntag zur APA. Es gebe darüber aber Gespräche. Ob Dobernig in den Landtag geht oder auf sein Mandat verzichtet, werde sich erst in den nächsten Tagen entscheiden. FPK-Chef Christian Ragger will, dass Dobernig, Gerhard Dörfler und Hannes Anton auf ihre Mandate verzichten.

Aussagen Dobernigs, dass er nicht in den Landtag einziehen müsse und "kein politischer Versorgungsfall" sei, sollten nicht seinen Rückzug ankündigen, sagte der Sprecher. Sie sollten vielmerh klarmachen, dass Dobernig, sollte er sein Mandat annehmen, das nicht wegen des Geldes tun würde.

Drei zu drei

Der neue Kärntner Landtag wird sich am Donnerstag konstituieren. Ob es dann zur Bildung eines freiheitlichen Klubs kommt, ist weiter fraglich. Drei der sechs errungenen Sitze stehen Dörfler, Dobernig und Anton zu. Wegen deren Weigerung, einen Mandatsverzicht zu unterschreiben, versagt ihnen Ragger den Beitritt zu einem blauen Klub. Somit steht es drei zu drei, für einen Landtagsklub notwendig sind jedoch mindestens vier Abgeordnete. (APA, 24.3.2013)

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