Ubuntu-Variante wird zum Standard-Betriebssystem in China

24. März 2013, 10:57
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Chinesische Regierung wählt Ubuntu Kylin - Zusammenarbeit mit Canonical

Im Bestreben sich möglichst unabhängig von proprietärer, westlicher Software zu machen, setzt die chinesische Regierung zunehmend auf Open-Source-Lösungen. So soll der Einsatz entsprechender Software im Rahmen eins Fünf-Jahres-Plans aktiv befördert werden, in diesem Zusammenhang hat das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnik nun eine zentrale Entscheidung bekannt gegeben.

Kooperation

So soll in Zusammenarbeit mit Ubuntu-Hersteller Canonical ein Referenz-Betriebssystem für China entwickelt werden. Konkret nennt sich das Ganze dann "Ubuntu Kylin" und soll bereits parallel zum kommenden Ubuntu 13.04 veröffentlicht werden.

Anpassungen

Gegenüber dem Original-Ubuntu werden dabei einige Anpassungen vorgenommen. Neben Optimierungen für die lokale Lokalisierung und Eingabe gehört dazu auch die Integration lokaler Musik-Services in die Dash-Suche. In späteren Versionen soll dann auch Baidu Maps integriert werden, außerdem will man an System-Management-Tools und einer Fotobearbeitungssoftware arbeiten.

Erfreut

Bei Canonical zeigt man sich über dieses Wahl wenig überraschend sehr erfreut: Mit Ubuntu Kylin habe China künftig sein eigenes sicheres und stabiles Desktop-Betriebssystem. (apo, derStandard.at, 24.03.13)

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