Technologietransfergesellschaft "researchTUb" wird ACR-Mitglied

22. März 2013, 14:57
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Technologie-Spin-off der TU Wien wird neuntes außerordentliches ACR-Mitglied - Entwicklung von Elektrofahrrad geplant

Die gemeinsame Technologietransfergesellschaft der Technischen Universität (TU) Wien, der Wirtschaftsagentur Wien und der Stadtentwicklungsgesellschaft Wien, "researchTUb", wird als außerordentliches Mitglied ins Austrian Cooperative Research-Netzwerk (ACR) aufgenommen. Das Netzwerk der kooperativen Forschungsinstitute zählt nun 18 ordentliche und neun außerordentliche Mitglieder. "ResearchTUb" fungiert als Bindeglied zwischen Unternehmen und dem Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik der TU, wie es heute, Freitag, in einer Aussendung heißt.

Das neue ACR-Mitglied betreibt im Technologiezentrum "aspern IQ" in der Seestadt Aspern in Wien ein Labor mit 500 Quadratmetern Fläche. Spezialisiert hat man sich auf Auftragsforschung, technische Entwicklungsdienstleistungen, Technologieberatung und Projektmanagement in den Bereichen Fertigungstechnik, Energie und Umwelt. "Damit schließen wir an den traditionsreichen Technologietransfer der TU Wien mit der Wirtschaft an und erschließen neue Wege", so der Geschäftsführer und Vorstand des Instituts für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik, Friedrich Bleicher.

"Das Elektrofahrrad wird mit Spitzentechnologie arbeiten"

Unter der Führung des neuen Mitglieds werden sich ACR-Partner beispielsweise der Weiterentwicklung eines Elektrofahrrades widmen. "Das Elektrofahrrad wird mit Spitzentechnologie arbeiten. Technologie, Produktion und Vertrieb sollen in Zusammenarbeit mit österreichischen KMU passieren und in Österreich angesiedelt sein", so Bleicher. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit will man im Sommer 2013 präsentieren.

Mitglieder der 1954 gegründeten ACR sind Institute wie KMU Forschung Austria, Holzforschung Austria, die Lebensmittelversuchsanstalt oder die Schweißtechnische Zentralanstalt. Mit insgesamt rund 600 Mitarbeitern wurde 2011 (letzte verfügbare Daten) ein Umsatz von rund 53 Mio. Euro erwirtschaftet. (APA, 22.3. 2013)

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