Büromöbelhersteller Bene braucht wohl Partner

22. März 2013, 11:25
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Das Magazin Format nennt das holländische Unternehmen Ahrend und den US-Konzern Haworth als mögliche Investoren

Wien/Waidhofen a.d. Ybbs - Der strauchelnde Büromöbelhersteller Bene muss Ende April 2014 eine Anleihe im Volumen von 40 Millionen Euro tilgen und wird wohl deshalb einen Partner brauchen. Laut Format kreisen die Überlegungen um einen strategischen Investor. Das Magazin nennt das holländische Unternehmen Ahrend und den US-Konzern Haworth als denkbare Investoren. Bene-Finanzvorstand Rudolf Payer hat die Frage nach einem Partner zuletzt nicht beantwortet. "Das ist alles spekulativ", hatte er gesagt.

Bene steckt seit Jahren in den roten Zahlen und gab erst vor einer Woche bekannt, dass das halbe Grundkapital aufgezehrt ist. Der Termin für die nun nötige außerordentliche Hauptversammlung wurde noch nicht bekannt gegeben. Mitte April will Bene den Banken und Aktionären ein Sanierungspaket präsentieren. Auch erste Zahlen des Ende Jänner abgelaufenen Geschäftsjahres 2012/13 sollen dann genannt werden. Laut "Format" wird Bene das Jahr mit einem Verlust zwischen sieben und zehn Millionen Euro abschließen. (APA, 22.3.2013)

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