Opel-Belegschaft sagt Nein zum Sanierungsplan

21. März 2013, 18:51
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Nun droht das Aus für die Autoproduktion in Bochum bereits Ende 2014, wenn der Kündigungsschutz ausläuft

Rüsselsheim - Die Belegschaft des Bochumer Opel-Werks hat den Sanierungsplan für den angeschlagenen Autobauer mit klarer Mehrheit abgelehnt. Das teilte die IG Metall am Donnerstagabend mit. Damit droht ein Ende der Autoproduktion bereits Ende kommenden Jahres. Die Gewerkschaftsmitglieder sprachen sich mit 76,1 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen den Tarifvertrag aus. Die Beteiligung betrug 69,3 Prozent.

Kündigungsschutz bis Ende 2014

Der Tarifvertrag sieht vor, dass nach 2016 in Bochum nur noch eine Teilefertigung und ein Ersatzteillager mit zusammen 1.200 Arbeitsplätzen bleiben sollen. Derzeit sind in Bochum rund 3.200 Menschen direkt im Unternehmen beschäftigt, etwa 1.000 bei Partner- und Fremdfirmen.

Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky hatte angekündigt, die Fertigung in Bochum mit 1. Jänner 2015 komplett einzustellen, falls es keine Einigung mit den Beschäftigten geben sollte. Bis Ende 2014 gilt für die Beschäftigten in Bochum noch ein Kündigungsschutz. (APA, 21.3.2013)

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    Die Gewerkschaftsmitglieder sagten zu 76 Prozent Nein.

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