Dreijährige kennen Fairness-Regeln ... pfeifen aber gerne drauf

24. März 2013, 20:39

Forscher: Erst in späteren Jahren werden die Regeln für gerechtes Teilen wirklich umgesetzt

San Francisco - Schon Dreijährige kennen die Regeln für das faire Teilen. Sie wenden diese Regeln allerdings oft nicht an, sondern teilen trotzdem zu ihrem eigenen Vorteil. Erst mit etwa sieben Jahren richten Kinder ihr Handeln nach den erkannten Regeln. Das berichten amerikanische Psychologen im Fachjournal "PLOS ONE".

Das Team um Craig Smith von der Universität von Michigan in Ann Arbor untersuchte das Verhalten von 102 Kindern von drei bis acht Jahren. Diese bekamen jeweils vier Sticker ihrer Lieblingsfarbe und wurden danach gefragt, wie sie aufzuteilen seien.

Ergebnis: Die kleineren Kinder wussten schon, das man Sticker gerecht aufteilen sollte, behielten aber dennoch die meisten für sich. Die Sieben- bis Achtjährigen teilten dagegen ihre Sticker gerecht mit einem anderen Kind. Dies zeige, dass Kinder zwar die Regeln eines gerechten Teilens schon früh kennen, schließen die Forscher. Aber erst mit sieben Jahren bekommen diese Regeln für sie so viel Wert, dass sie dafür den eigenen direkten Vorteil aufgeben. (APA/red, derStandard.at, 24. 3. 2013)

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ob die dreijährigen darauf pfeifen.....

ihre begeisterungsfähigkeit ist enorm

gegenüber den bei den achtjährigen. bei 8-jährigen kocht die begeisterungsfähigkeit oft schon auf sparflamme. der dreijährige hält mehr in den händen als der größere und darüber freut er sich immens, so seh ich das ganze.

Vettel ist erst drei?

"Dreißigjährige kennen Fairness-Regeln ... pfeifen aber gerne drauf"

(gilt auch für davor und danach)

tja, mit 7/8 kann man es dann und mit 9 verlernt man es wieder.

und was ist der unterschied zwischen "fairheit kennen" und "fairheit nicht anwenden"?

wenn man sie nicht anwendet dann kennt man sie mMn nach auch nicht wirklich.

haben die kinder übrigens konkret gesagt "eigentlich müßte ich xy 2 sticker geben aber ich gebe ihm trotzdem nur einen"

Damit ist bewiesen:

Lobbyisten haben den Intellekt von Dreijährigen.....

allerdings haben die Dreijährigen

offenbar noch Entwicklungspotential

... und alle Welt folgt ihnen, weil man noch nicht begriffen hat, was es braucht: VORSCHULERZIEHUNG!

Bitte, bitte KINDERGÄRTNERINNEN AN DIE FRONT bevor alles kaputt ist!

das gilt recht allgemein für die erwachsenenwelt - kindern wird noch zugerufen, dass der klügere nachgibt, sie sich einigen sollen, doch auch mal den anderen damit spielen lassen sollen und nicht immer auf den eigenen vorteil schauen sollen etc. später gilt aber immer mehr: wer sich nicht durchsetzt, ist schwach; eine einigung geht nur, wenn man das gefühl hat, die größeren vorteile bekommen zu haben und jemand anderem etwas davon abgeben, das geht ja gar nicht. und selbstlosigkeit oder für andere da sein, wird so gut wie nicht honoriert. =]

Das selbe wollte ich über unsere Politiker schreiben.

Der Unterschied ...

.. ein Dreijähriger ist in seinem Tun und Handeln völlig unschuldig ;-).

zusatzinfo: es handelt sich um khg, unseren allseits beliebten ex-finanzminister!

schaut´s rein, es zahlt sich aus!

@paradigm change, danke für den link

Verwechseln Sie da nicht Intellekt und Moralität?

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