eBay streicht Einstellgebühren für Hobby-Verkäufer

20. März 2013, 15:38
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Neues Gebührenmodell soll eBay besser gegen Amazon aufstellen - vorerst für US-Seite angekündigt

Die Auktions-Plattform eBay will das Anbieten und Verkaufen von Artikel attraktiver machen. Das Unternehmen reagiert damit auf den verschärften Wettbewerb im Online-Handel durch Amazon. Der Konzern verlangt von externen Verkäufern keine Einstellgebühren, sondern nur eine Provision bei erfolgreichem Verkaufsabschluss. Daran orientiert sich nun auch eBay.

Änderungen ab Mitte April

Die Auktions-Seite will ein transparenteres Preismodell umsetzen. So sollen die finalen Gebühren bei großen Verkäufern abhängig von der Produktkategorie gestaffelt werden und nicht mehr vom Preis abhängen. Für Hobby-Verkäufer sollen hingegen großteils die Einstellgebühren wegfallen. Die meisten Änderungen sollen ab 16. April in Kraft treten, wurden vorerst aber nur für die USA angekündigt.

Gratis-Verkaufen

Vor allem für Gelegenheitsverkäufer ohne eigenen eBay-Store soll der Verkauf billiger werden. Wer weniger als 50 Artikel pro Monat auf eBay stellt, bezahlt für das Einstellen generell nichts mehr. Darüber hinaus verlangt das Unternehmen 30 US-Cent pro Artikel. Vom Verkaufspreis gehen zehn Prozent an eBay. Wer nichts verkauft, muss auch nichts bezahlen.

Gestaffelte Preise

Für größere Anbieter werden die Gebühren je nach Produktkategorie zwischen vier und neun Prozent gestaffelt. Je nach Store-Modell sind auch hier 150, 500 oder 2.500 kostenlose Artikeleinstellungen pro Monat gegen eine Grundgebühr vorgesehen. eBay hat dafür eine detaillierte Tariftabelle veröffentlicht. Zudem stellt das Unternehmen einen direkten Preisvergleich mit Amazon an. Ein Schritt, den Analysten laut Reuters bislang nicht untergekommen ist. (red, derStandard.at, 20.3.2013)

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    eBay reagiert auf die Konkurrenz durch Amazon mit günstigeren Gebühren.

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