Bundesheer sprengte gefährlichen Felsbrocken in Oberösterreich

20. März 2013, 15:18
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Zehn Tonnen schwerer Stein hatte Wohnhaus bedroht - Sprengung ohne Zwischenfälle

Perg - Das Bundesheer hat einen zehn Tonnen schweren Felsen in der Klamschlucht bei Saxen (Bezirk Perg), der ein darunterliegendes Wohnhaus gefährdet hatte, entschärft. Seine Sprengung verlief ohne Zwischenfälle. "Die Bewohner des Hauses können nun wieder ruhig schlafen", teilte das Militärkommando Oberösterreich anschließend mit.

Der Felsen drohte auf ein 150 Meter darunterliegendes Haus zu fallen. Ein Landesgeologe bestätigte die akute Gefährdung des Anwesens. Der Bürgermeister ersuchte daraufhin das Militär um Hilfe. Seit Montag bereiteten insgesamt 15 Kadersoldaten und 20 Rekruten die Sprengung vor. Die Bohrarbeiten am Gestein mussten mit alpinistischer Absicherung durchgeführt werden, weil das Gelände so steil ist. Das Bundesheer setzte einen zivilen Sprengstoff mit vergleichsweise langsamer Abbrenngeschwindigkeit und eine Abdeckung des Felsens ein, um einen Streuflug von Gesteinstrümmern zu verhindern. Der Einsatz verlief planmäßig. (APA, 20.3.2013)

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