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Das Einmaleins des Bewerbungsprozesses

29. März 2013, 09:09
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Am Anfang einer großen Karriere steht fast immer eine erfolgreiche Bewerbung. Die TUday13 hilft dabei, den ersten Schritt zu setzen.

Es ist ein schwieriger Schritt, von der Uni ins Berufsleben. Wie findet man den richtigen Job, wie interessante Arbeitgeber? Die TUday13 als Jobmesse kann Ihr Sprungbrett in den Job sein. Rund 100 Betriebe stellen sich dort vor und suchen Fachkräfte wie Sie. Doch wer einen Job sucht, muss auch selbst Initiative zeigen, wenn er nicht gerade den Nimbus eines Stars in seinem Spezialgebiet hat. Ein Ruf, den man sich immerhin erst in der Praxis erarbeitet.

Ein Ruf, der Absolventinnen und Absolventen der TU Wien aber vorauseilt, ist, dass sie hochqualifizierte Expert/inn/en ihres Faches sind. Darum sind Absolventinnen und Absolventen der TU Wien, mit einer starken Persönlichkeit und sicherem Auftreten, besonders begehrt. Der von vielen Arbeitgebern beklagte Technikermangel verstärkt diese Situation zudem.

Stelleninserate durchschauen

Der wichtigste Schritt in eine erfolgreiche Karriere ist also jener, den künftigen Arbeitgeber auf einen aufmerksam zu machen. Das funktioniert sehr gut auf der TUday, aber auch abseits davon. „Technikerinnen und Techniker auf Jobsuche werfen am besten einen Blick in die Stelleninserate“, sagt Magistra Claudia Kitzmüller, im TU Career Center für die Bereiche Recruiting, Beratung und Training zuständig. Hierfür eignen sich die gängigen Jobportale ebenso wie die Website der TUday13 oder die Online-Auftritte der einzelnen Unternehmen selbst. „Bei jenen Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, kann man davon ausgehen, dass sie jetzt, oder in naher Zukunft auf der Suche nach Mitarbeiter/innen sind. Auch eine Initiativbewerbung rentiert sich bei Firmen, bei denen man erkennt, dass sie laufend Stellen ausschreiben“, ist Claudia Kitzmüller überzeugt.

Die Bewerbungsunterlagen

„Bei allen Bewerbungen gilt“, zählt Claudia Kitzmüller auf, „sie müssen einen vollständigen Lebenslauf, ein An- oder Motivationsschreiben, die letzten Zeugnisse und Zertifikate wie Arbeitszeugnisse enthalten. Entscheidend ist hierauf Spezialisierungen einzugehen, die man während des Studiums gemacht hat, das Diplomarbeits- oder Dissertationsthema anzuführen.“ Hilfestellungen beim Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen gibt das TU Career Center bei seinen Veranstaltungen.

„Je nachdem, wie viel Erfahrung man mitbringt, ist der Lebenslauf rund zwei Seiten lang“, erklärt Claudia Kitzmüller, „Er enthält persönliche Daten, ein Foto der Bewerberin respektive des Bewerbers, eine lückenlose Aufzählung der Ausbildung. Ein wichtiger Teil einer Bewerbung ist die Berufserfahrung, die man in die Bereiche berufsrelevant und studienbegleitend unterteilen kann.“ Zusatzqualifikationen, Sprach- und IKT-Kenntnisse gehören natürlich ebenso in den Lebenslauf, aber gerne auch Engagements etwa in Vereinen und eventuell auch persönliche Interessen und Hobbies.

Das Anschreiben

Beim Motivationsschreiben sollte man darauf achten, nicht um den heißen Brei herumzuschreiben. „Kommen Sie auf den Punkt!“ lautet hier die Empfehlung. „Das Anschreiben ist nicht länger als eine Seite, nimmt Bezug auf das Unternehmen und erklärt, warum dieses die Bewerberin oder den Bewerber anstellen sollte“, umreißt Claudia Kitzmüller den Zweck des Motivationsschreibens. Kontraproduktiv ist es, im Anschreiben den Lebenslauf noch einmal nachzuerzählen, entscheidender ist, darauf einzugehen, „warum mich gerade das angeschriebene Unternehmen interessiert und dies auch mit Beispielen zu belegen, die mit der eigenen Qualifikation Hand in Hand gehen und der Wunschtätigkeit im Unternehmen entsprechen.“

Das Interview

Wer hier mit den Bewerbungsunterlagen punktet, erarbeitet sich damit das Ticket in den Vorhof des Jobs: das persönliche Bewerbungsgespräch. Das TU Career Center bietet zwei verschiedene Workshops zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch an. Details dazu entnehmen Sie unserer Website www.tucareer.com

Eine weitere heikle, aber erlaubte Frage, könnte die nach der Gehaltsvorstellung sein. Aus der Erfahrung weiß Claudia Kitzmüller, dass man „danach meist schon beim ersten Bewerbungsinterview gefragt wird. Hier gilt es sich vorher schon genau zu überlegen, was man sich vorstellt und was das persönliche Minimum ist.“ Hilfestellungen zu diesem heiklen Thema erhält man ebenfalls im TU Career Center – wo auch weitere Fragen besprochen werden, die während eines Vorstellungsgesprächs gestellt werden können.

„Am Anfang des persönlichen Bewerbungsgesprächs geht es meist darum, dass man sich selbst vorstellt. Eine kurze Selbstpräsentation kann man leicht einstudieren, muss dabei aber darauf achten, dass diese nicht auswendig gelernt wirkt. Dabei sollte man betonen, worauf man aufmerksam machen möchte. Diese Themen bieten dem Gegenüber auch die beste Möglichkeit, mit Fragen nachzuhaken“, nimmt Claudia Kitzmüller einem solchen Gespräch den Schrecken.

Potentielle künftige Arbeitgeber werden versuchen, sich ein Bild von den Erfahrungen und der Ausbildung einer Bewerberin beziehungsweise des Bewerbers zu machen. Mit Fragen nach den persönlichen Vorstellungen des Arbeitseinsatzes wird man dabei ebenfalls rechnen müssen. „Ein weiterer Teil eines solchen Gesprächs ist, dass sich das Unternehmen vorstellt, die ausgeschriebene Stelle beschreibt und die damit verbunden Anforderungen erklärt. Danach erhält die Bewerberin, der Bewerber die Möglichkeit, Fragen zum Unternehmen zu stellen. Das ist die Gelegenheit, über Rahmenbedingungen, Teamgröße und deren Zusammenstellung zu sprechen, aber auch die Weiterbildungsmöglichkeiten und die Einschulungsphase“, erklärt Claudia Kitzmüller und hängt an, dass Bewerbungsgespräche nicht immer in dieser Reihenfolge ablaufen, aber meist all diese Teile enthalten. Und hat das alles gut geklappt, dann steht am Ende der Abschluss mit dem Commitment künftig zusammenzuarbeiten.

Links zum Thema:

coach.ING. – Berufliche Zielfindung

train.ING. – Workshops und Trainings für Ihren beruflichen Erfolg

 

 

  • Artikelbild
    foto: klaus ranger, evotion
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