Banken haben 2012 prächtig verdient

20. März 2013, 12:15
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Das konsolidierte Jahresergebnis nach Steuern und Minderheitenanteilen stieg von 711 Millionen auf 2,97 Milliarden Euro

Wien - Die österreichischen Kreditinstitute dürfen jubeln: Das konsolidierte Jahresergebnis nach Steuern und Minderheitenanteilen stieg im Vorjahr von 711 Mio. auf 2,97 Mrd. Euro. "Insgesamt erhöhten sich die konsolidierten Betriebserträge - ohne Risikovorsorgen - im Vergleich zum Ende des Vorjahres auf einen Wert von 37,68 Milliarden Euro, obwohl bei den beiden traditionell wichtigsten Komponenten, dem Zins- und dem Provisionsergebnis, Rückgänge zu verzeichnen waren", teilte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Den kräftigen Ergebnisanstieg begründet die Nationalbank primär mit Sondereffekten wie den Rückkauf von Hybridkapital und langfristigem nachrangigen Kapital. "Zudem trugen Rückgänge bei den Abschreibungen auf Firmenwerte von Tochterunternehmen und bei der Risikovorsorge für Wertpapiere zu der positiven Entwicklung bei. Gewinndämpfend wirkten allerdings höhere Vorsorgen für notleidende Kredite", hieß es von der OeNB.

Das konsolidierte Betriebsergebnis (ohne Risikovorsorge) der Kreditinstitute lag um 1,73 Mrd. Euro bzw. 16,7Prozent über jenem des Vorjahres und betrug 12,10 Mrd. Euro. Der Saldo der konsolidierten Risikovorsorgen im Kreditgeschäft lag bei erfolgsvermindernden 6,39 Mrd. Euro. "Im anhaltend schwierigem Marktumfeld waren im Vergleich zu 2011 von Österreichs Kreditinstituten erwartungsgemäß um insgesamt 0,36 Mrd. Euro bzw. 6,0 Prozent mehr Kreditrisikovorsorgen zu bilden. Hingegen fiel der Risikovorsorgebedarf für Wertpapiere (die nicht zum Zeitwert bilanziert werden) in Höhe von 0,51 Mrd. Euro - besonders bei den Großbanken - maßgeblich geringer aus als im Vorjahr, was für die Steigerung des Jahresergebnisses bedeutsam war", so die Nationalbank. (APA, 20.3.2013)

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