Burgenland: Orkanartiger Sturm entwurzelte hunderte Bäume

20. März 2013, 10:14
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Etwa 8.000 Festmeter betroffen - Größte Schäden um den Geschriebenstein

Oberwart - Am Wochenende hat im Südburgenland ein orkanartiger Sturm mit einer Geschwindigkeit von bis zu 170 km/h gewütet. Hunderte Bäume sind entwurzelt worden, berichtete der ORF. Selbst Bäume, die schon seit mehr als 100 Jahren im Wald standen, wurden umgefegt. Es handelt sich um die schlimmsten derartigen Schäden seit 20 Jahren.

Betroffen seien rund 8.000 Festmeter, hieß es aus dem Büro von Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld (ÖVP). "Es handelt sich um ein lokales Ereignis von großer Bedeutung", so ein Sprecher. Das Zentrum der Zerstörung befinde sich um den Geschriebenstein an der österreichisch-ungarischen Grenze.

Entschädigung über Katastrophenfonds

Dort seien etwa 5.000 Festmeter in Mitleidenschaft gezogen worden. Besonders betroffen dürfte die Esterhazy Privatstiftung als Eigentümer sein, aber auch einige andere Betriebe haben Schäden zu verzeichnen. In der Umgebung seien voraussichtlich weitere 3.000 betroffene Festmeter verstreut.

Eine Schadenssumme sei schwierig zu beziffern, erläuterte der Sprecher. Das hänge auch davon ab, ob die Bäume nur umgelegt wurden oder auch gebrochen seien. Eine Entschädigungsmöglichkeit gebe es jedenfalls über den Katastrophenfonds. Die Schadensmeldungen sind bei der Gemeinde einzureichen, die Abwicklung übernimmt die Agrarabteilung des Landes. Voraussetzung  dafür seien Gutachten, jeder Schaden werde vor Ort überprüft. (APA/red, derStandard.at)

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    Noch steht die Schadenssumme nicht fest, es dürfte sich aber um die schlimmsten Schäden seit zwei Jahrzehnten handeln.

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