Chronologie: Von Innsbruck nach Klagenfurt

19. März 2013, 18:28
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Die Entwicklung der FPÖ seit der Übernahme durch Haider

13. September 1986 Jörg Haider übernimmt von Norbert Steger am Parteitag in Innsbruck die Führung der FPÖ.

4. Februar 1993 Die fünf FP-Abgeordneten Heide Schmidt, Klara Motter, Thomas Barmüller, Friedhelm Frischenschlager sowie Hans Helmut Moser gründen das Liberale Forum (LIF).

3. Oktober 1999 Bei der Nationalratswahl verweist die FPÖ die ÖVP auf Platz drei.

4. Februar 2000 Angelobung der ersten schwarz-blauen Regierung unter Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (FPÖ).

1. Mai 2000 "Susanne, geh du voran" - Haider übergibt den FPÖ-Vorsitz an Riess-Passer.

7. September 2002 In Knittelfeld wird ein FPÖ-Sonderparteitag beschlossen.

8. September 2002 Riess-Passer, Karl-Heinz Grasser und Peter Westenthaler treten zurück. Am nächsten Tag kündigt ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel Neuwahlen an.

21. September 2002 Mathias Reichhold wird FPÖ-Chef.

31. September 2002 Reichhold geht, ihm folgt Herbert Haupt.

24. November 2002 Unter Haupt stürzt die FPÖ bei der Nationalratswahl ab. Sie erreicht 10,01 Prozent.

3. Juli 2004 Ursula Haubner wird Parteichefin.

4. April 2005 Nach langen Querelen beschließt die Spitze der FPÖ, Juniorpartner in der schwarz-blauen Koalition, sich abzuspalten: Obfrau Ursula Haubner und das FPÖ-Regierungsteam verkünden ihren Austritt aus der Partei und die Gründung eines neuen Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ).

5. April 2005 Hilmar Kabas wird als dienstältestes Mitglied des FPÖ-Parteivorstandes Interimsparteichef. Er schließt in dieser Funktion Haider aus der FPÖ aus.

17. April 2005 Haider wird zum BZÖ-Obmann gewählt.

23. April 2005 Strache wird neuer FPÖ-Chef.

1. Oktober 2006 Das BZÖ schafft den Einzug in den Nationalrat (4,1 Prozent).

11. Oktober 2008 Haider verunglückt tödlich.

23. Oktober 2008 Gerhard Dörfler wird Kärntner Landeshauptmann.

16. Dezember 2009 Die "Freiheitlichen in Kärnten" kehren zur Bundes-FPÖ zurück. Die neue "Schwesterpartei" heißt nun FPK.

21. Juni 2010 FPK und die Bundes-FPÖ schließen ein Kooperationsabkommen.

11. Juli 2012 Der Kärntner Korruptionsprozess ("Causa Birnbacher") beginnt.

27. Juli 2012 SPÖ, ÖVP und Grüne stellen einen Neuwahlantrag. Die FPK verhindert die Abstimmung durch Auszug aus dem Landtag.

14. Dezember 2012 Der Neuwahlantrag geht durch.

3. März 2013 Kärnten-Wahl endet mit Desaster für die FPK (von 44,89 auf 16,85 Prozent).

19. März 2013 FPK-Chef Christian Ragger gesteht ein Scheitern der Verhandlungen mit Gerhard Dörfler, Harald Dobernig und Hannes Anton über einen Mandatsverzicht ein. Strache droht mit dem Aus der Kooperation.

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