Gestrandet in Marokko: Flüchtlinge sitzen vor den Toren Europas fest

Ansichtssache20. März 2013, 14:26
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Zahlreiche afrikanische Flüchtlinge aus Sub-Sahara-Regionen leiden unter Gewalt, Vergewaltigungen und Unterdrückung

In Marokko gelten die Flüchtlinge automatisch als Verbrecher, trotzdem können die meisten den letzten afrikanischen Halt vor Europa nicht verlassen. Sie hausen in Höhlen und Wäldern im Norden des Landes und werden immer wieder Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Können sich die lokalen Behörden nicht mehr helfen, bringen sie die Flüchtlinge ins Niemandsland an die algerische Grenze und überlassen sie sich selbst.

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foto: anna surinyach/msf

Viele der Flüchtlinge aus sub-saharischen Regionen Afrikas sitzen vor allem wegen der strengen Kontrollen an den Außengrenzen der Europäischen Union in Marokko fest. Eigentlich sollte von dort die Überfahrt nach Europa starten. Viele versuchen auch in die spanische Exklave Ceuta, die wie eine Festung gesichert ist, zu gelangen.

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