Bauchschuss in Wien-Simmering: Zwei Verdächtige festgenommen

19. März 2013, 16:05
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26-Jähriger sprach von Notwehr - 39-jähriges Opfer stabil, aber weiterhin Lebensgefahr

Wien - Ein Streit ist der mutmaßliche Auslöser für eine anfänglich mysteriöse Bluttat in Wien-Simmering gewesen. Nachdem am Sonntag gegen 23.00 Uhr ein 39-Jähriger schwer verletzt mit einem Bauchschuss von der Polizei gefunden wurde, wurden gestern, Montagabend, nun zwei Verdächtige festgenommen. Der 26-jährige Schütze bestätigte bei seiner Vernehmung die Schussabgabe, bestritt allerdings die Tötungsabsicht. Das Opfer schwebte am Dienstag weiterhin in Lebensgefahr.

Der Mann sei aber in einem stabilen Zustand und konnte bereits befragt werden, sagte Polizei-Sprecherin Adina Mircioane. Hintergrund für die Tat dürfte vor einigen Tagen eine Auseinandersetzung des 39-Jährigen mit dem Bruder des Hauptverdächtigen gewesen sein, bei der es zu einem Raufhandel kam. Der 26-Jährige stellte ihn daraufhin am Sonntag zur Rede, worauf dieser erneut aggressiv geworden sei. Er habe auf den 39-Jährigen dann in Notwehr geschossen, sagte der Mann bei seiner Vernehmung. Der zweite Verdächtige bestätigte die Angaben des 26-Jährigen, gab aber an, selbst nur Zeuge der Tat gewesen zu sein.

Zeugen gaben nach der Bluttat am Sonntag gegenüber der Exekutive an, dass zwei unbekannte Täter vom Tatort geflüchtet seien. Die Ermittler vom Landeskriminalamt Wien konnten die beiden Verdächtigen ausforschen und auch die Tatwaffe sicherstellen. Die beiden Männer befanden sich in Haft, weitere Ermittlungen sind im Gange. (APA/red, 19.3.2013)

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