Auto-Absatz in Europa bricht weiter ein

19. März 2013, 10:41
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Im Februar wurden um 10,5 Prozent weniger Autos verkauft - Minus von 11,7 Prozent in Österreich

Brüssel - Am europäischen Automarkt geht es weiter bergab. Die Zahl der verkauften Autos in der Europäischen Union (EU) ist im Februar um 10,5 Prozent auf 795.482 gefallen, wie der europäische Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. So wenig Fahrzeuge wurden in dem Monat noch nie verkauft. Bereits im Jänner war der Absatz auf ein Rekordtief für diesen Monat gefallen. Über die ersten beiden Monate des Jahres gesehen fiel der Absatz um 9,5 Prozent auf 1,681 Millionen Autos.

Verkäufe in Österreich sinken stark

In Österreich sanken die Verkäufe im Februar um 11,7 Prozent und damit stärker als im EU-Durchschnitt. In Deutschland fiel der Absatz um 10,5 Prozent und damit noch deutlicher als im Krisenland Spanien (minus 9,8 Prozent). In Frankreich lag das Minus bei 12,1 Prozent und in Italien bei 17,4 Prozent. Zuwächse gab es dagegen unter anderem in Griechenland (plus 7,6 Prozent) und in Portugal (plus 8,6 Prozent).

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden in Griechenland aber um 21,4 Prozent weniger Autos verkauft, in Portugal um 4,7 Prozent mehr. In Österreich sank der Autoabsatz im Zeitraum Jänner bis Februar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent, in Deutschland um 9,6 Prozent, in Spanien um 9,7 Prozent und in Frankreich um 13,5 Prozent. (APA, 19.3.2013)

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