63-Jähriger tötete Hunde mit vergiftetem Fleisch

18. März 2013, 11:42
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Drei Hunde starben nach dem Fressen

Bludesch - Die Vorarlberger Polizei hat einen 63-jährigen mutmaßlichen Tierquäler ausgeforscht. Der Mann aus Bludesch (Bezirk Bludenz) steht im Verdacht, seit 2008 mit Blaukorn versetzte Fleischköder ausgelegt zu haben. Mindestens sechs Hunde sowie ein Fuchs fraßen das vergiftete Fleisch. Drei Tiere starben, teilte die Exekutive mit. Der 63-Jährige bestreitet die Vorwürfe.

Hundebesitzer hatten im Herbst vergangenen Jahres Anzeige erstattet, nachdem ihre Hunde mit Blaukorn präpariertes Fleisch gefressen hatten. Größere Mengen davon war auf Wiesen in Bludesch oder direkt neben Spazierwegen abgelegt worden. Nach intensiver Ermittlungsarbeit stieß die Polizei schließlich auf den 63-Jährigen. Er wird wegen Tierquälerei und wegen des Eingriffs in fremdes Jagd- oder Fischereirecht angezeigt. 

Prämie für Hinweise auf Tierquäler in Oberösterreich

Der Verein Pfotenhilfe hat unterdessen eine Ergreiferprämie von 1000 Euro auf 2000 Euro erhöht: Gesucht wird eine Person, die acht Dackelwelpen und deren Vater vergiftet hatte. Gleichzeitig wurden 1000 Euro für den entscheidenden Hinweis auf den oder die Katzenquäler im Bezirk Kirchdorf geboten. (red/APA, 18.3.2013)

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