Al-Kaida Nordafrika ruft zu Kampf gegen Frankreich auf

17. März 2013, 21:10
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AQMI fordert massiven EInsatz der Djihadisten in Mali und Algerien

Paris - Das Terrornetzwerk Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) hat die Islamisten in Nordafrika dazu aufgerufen, im eigenen Land zu bleiben, um sich den laizistischen Bewegungen zu widersetzen, während die Jihadisten dazu aufgerufen wurden, sich dem Kampf gegen Frankreich anzuschließen. Dies gab laut französischen Medienberichten die US-amerikanische Überwachungsbehörde der islamischen Webseiten SITE bekannt.

In der Internet-Botschaft fordert AQMI die jungen Islamisten auf, ihre Herkunftsländer nicht zu verlassen. Man dürfe "das Terrain nicht den Laizisten und den Ausländern überlassen, damit sie die Korruption verbreiten". Die "überzeugten Jihadisten" dagegen sollten sich dem Kampf gegen das "Frankreich der Kreuzritter" in Algerien und Mali anschließen.

"Die Front des islamischen Maghreb benötigt sehr stark die Unterstützung der Söhne Tunesiens, Marokkos, Libyens und Mauritaniens, um den Angriff der Kruzritter Frankreichs zu besiegen, seine Agenten in der Region zu zerstören und das islamische Projekt zu stärken", schrieb AQMI in der Botschaft.

Im Mali sind gegenwärtig rund 4.000 französische Soldaten im Einsatz. Im Norden des Landes, nahe der Grenze zu Algerien, finden heftige Kämpfe zwischen den französischen Soldaten und bewaffneten Islamisten statt. (APA, 17.3.2013)

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