Der Winter gibt einfach keine Ruhe

18. März 2013, 10:09
207 Postings

Nach sonnigem Mittwoch wird es zum Wochenende hin kalt

Am Mittwoch beginnt der Frühling - zumindest dem Kalender nach. Der Winter gibt aber noch nicht auf, so die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien. Es gibt für die kommenden Tage nur mittelmäßige Wetteraussichten.

Im Laufe des Montags breiten sich Regen und Schneefall von Südwesten her bis zum Abend weiter aus. In Osttirol und Kärnten regnet und schneit es intensiv. Der Wind weht am Alpenostrand anhaltend lebhaft bis kräftig aus Südost, der Südföhn bricht allmählich zusammen. Starke Schwankungen gibt es bei den Tageshöchsttemperaturen, die zwischen ein und neun Grad liegen.

Niederschläge am Dienstag

Dienstagvormittag bedecken meist noch dichte Wolken den Himmel, es regnet oder schneit zeitweise. Die Schneefallgrenze liegt dabei anfangs noch zwischen 300 und 600 Metern Seehöhe, steigt tagsüber aberauf über 1.000 Meter an. Im Laufe des Tages klingen die Niederschläge jedoch ab und auch die Wolken lockern immer mehr auf. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Norden und Osten auch kräftig aus Südwest bis West. Frühtemperaturen minus zwei bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen sechs bis elf Grad.

Mittwoch beginnt mit Sonne

An vielen Orten beginnt der Mittwoch dann sonnig. Tagsüber zeigen sich im Osten nur wenige Wolken, sonst werden vor allem die hohen Wolken mehr. Etwas dichtere Bewölkung kommt im weiteren Verlauf vor allem im Südwesten auf, die Schneefallgrenze sinkt unter 1.000 Meter. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Ost bis Südwest. Frühtemperaturen minus sieben bis plus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen sechs bis 14 Grad.

Regen am Donnerstag

Dichte Wolken sind am Donnerstag vorherrschend, dazu regnet oder schneit es verbreitet, wobei sich die Schneefallgrenze meist zwischen 400 und 900 Metern Seehöhe bewegt. Im Südwesten bleibt es meist trocken und hier scheint auch gelegentlich die Sonne, sonst zeigt sie sich nur vereinzelt zwischendurch. Der Wind weht mäßig, vor allem im östlichen Flachland auch lebhaft aus West bis Nord. Frühtemperaturen minus drei bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen drei bis neun Grad

Am Freitag lockert es auf

Am Freitag bleibt es im Norden und Osten noch bis zum Nachmittag wolkenverhangen, dann lockern die Wolken langsam auf. Bis dahin ziehen immer Regen- oder Schneeschauer durch. Im Westen lösen sich die Wolken rascher auf und die Sonne setzt sich schon ab den Mittagsstunden durch. Im Süden scheint dagegen meist schon von der Früh weg die Sonne und tagsüber bleibt es auch so. Der Wind aus Nordwest bis Nord weht in der Osthälfte lebhaft bis stark, am Alpenostrand und in einigen Tälern im Süden zeitweise auch stark. Frühtemperaturen: minus sechs bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen zwei bis zehn Grad. 

Lawinengefahr

In Tirol herrscht indes verbreitet erhebliche Lawinengefahr. Nach Angaben der Experten des Landes vom Montag wurde oberhalb von 1.800 Metern die Stufe "3" der fünfteiligen Skala erreicht. Mit den erwarteten intensiven Schneefällen werde sich die Lage in Osttirol und entlang des Alpenhauptkammes weiter verschärfen, auch für die kommenden Tage rechneten die Experten mit erheblicher Lawinengefahr. (APA, 17.3.2013)

  • Im Lauf der Woche kann es immer wieder zu Schneefällen kommen.
    foto: dpa-zentralbild/matthias hiekel

    Im Lauf der Woche kann es immer wieder zu Schneefällen kommen.

Share if you care.