Großer Diagonale-Spielfilm-Preis geht an "Der Glanz des Tages"

16. März 2013, 21:33
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Bester Dokumentarfilm "Fahrtwind - Aufzeichnungen einer Reisenden" von Bernadette Weigel

Graz/Wien - "Der Glanz des Tages" von Tizza Covi und Rainer Frimmel hat am Samstagabend in Graz den Großen Diagonale-Preis der Kategorie Spielfilm - dotiert vom Land Steiermark mit 21.000 Euro - erhalten. Der mit einer ebenso hohen Summe ausgesetzte Große Diagonale-Preis für Dokumentarfilme ging an Bernadette Weigel für ihre zeitintensive und gefühlvolle Reisebeschreibung "Fahrtwind - Aufzeichnungen einer Reisenden". Die Lang-Doku räumte auch bei Bildgestaltung, Schnitt und Sounddesign ab. Die Schauspielpreise - in Kooperation mit der VDFS und mit je 3.000 Euro belohnt - gingen an Johanna Orsini-Rosenberg für "Soldate Jeannette" und Johannes Nussbaum in Peter Kerns "Diamantenfieber - Kauf dir lieber einen bunten Luftballon".

Der Spielfilm "Der Glanz des Tages" über die Diskrepanz zwischen Spiel und Wirklichkeit, über die Freundschaft und das Leben habe überzeugt, so die Jury. Dies sei nach "Babooska" (2006) und "La Pivellina" (2010) bereits der dritte Preis für das Filmemacher-Duo.

Michaela Grill erhält Innovationspreis

Vergeben wurden ferner der Diagonale-Preis für "Innovatives Kino der Stadt Graz" (10.500 Euro), den Michaela Grill für "Foret d'experimentation" erhielt. Florian Pochlatko sicherte sich mit "Erdbeerland" den Diagonale-Preis in der Kategorie Kurzspielfilm von ServusTV (4.000 Euro). Den Preis in der Sparte Kurzdokumentarfilm der Jury der Diözese Graz-Seckau (4.000 Euro) bekam Friedemann Derschmidt für "Das Phantom der Erinnerung". Den Diagonale-Preis der Jugendjury des Landes Steiermark - dotiert mit 4.000 Euro konnte Matthias Zuder für "Erbgut" gewinnen.

Den Diagonale-Preis für Bildgestaltung des Verbandes Österreichischer Kameraleute AAC erhielten - mit je 2.000 Euro - Wolfgang Thaler und Ed Lachmann für "Paradies: Liebe" im Bereich Spielfilm sowie Bernadette Weigel für "Fahrtwind" im Bereich Doku. Den Preis für den besten Schnitt des Verbandes Film- und Videoschnitt aea (je 2.000 Euro) holten sich Peter Brunner für den Spielfilm "Mein blindes Herz" bzw. Alexandra Schneider für "Fahrtwind" (Doku).

Den Preis für Sounddesign des Verbandes Österreichischer Sounddesigner/innen VOESD (je 2.000 Euro) sicherten sich Gerhard Daurer, Peter Kutin und Andreas Pils für "Soldate Jeannette" in der Kategorie Spielfilm, bei den Dokus war wieder "Fahrtwind" - Sounddesigner Max Liebich - erfolgreich. Im Bereich Szenenbild und Kostümbild des Verbandes Österreichischer Filmausstatter/innen (je 1.500 Euro) konnten Renate Martin und Andreas Donhauser für "Paradies: Liebe" (Szenenbild Spielfilm) bzw. Monika Buttinger für "Talea" (Kostümbild Spielfilm) die Jury überzeugen.

Der Diagonale-Publikumspreis - gesponsert von der "Kleinen Zeitung" mit 3.000 Euro - ging an Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober für die Doku "Schlagerstar" über den Sänger Marc Pircher. Den Preis für "Innovative Produktionsleistung" der VAM Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien - mit 10.000 Euro dotiert - erhielt die Wega Film für "Liebe". (APA, 16.3.2013)

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