Schützenhöfer mit 93,3 Prozent wiedergewählt

16. März 2013, 14:20
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Steirischer ÖVP-Obmann erzielte bisher schlechtestes Ergebnis - "Bedanke mich sakrisch"

Graz - Der steirischer LHStv. Hermann Schützenhöfer ist am Samstag am 22. ordentlichen Landesparteitag in Graz mit 93,3 Prozent (bei 536 wahlberechtigten Delegierten) als Parteiobmann der steirischen ÖVP bestätigt worden. Bei schwieriger Ausgangslage - Stichwort Gemeindestrukturreform - erzielte er damit sein bisher schlechtestes Ergebnis, nach 98,6 Prozent im Jahr 2006 und 98,8 Prozent im Jahr 2009. Er hatte allerdings, wie er erklärte, nicht mit einem Ergebnis über 90 Prozent gerechnet.

Nach dem Wahlgang - es gab keinen Gegenkandidaten - scherzte der sichtlich erleichterte Schützenhöfer: "Ich beantworte die nicht gestellte Frage. Ja. Ich nehme die Wahl an." Er habe nicht mit einem Neuner an der Zehnerstelle gerechnet: "Ich bedanke mich sakrisch für diese Einigkeit. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Reformweg richtig ist, den wir gehen."

Spindelegger: VP kann Nummer eins werden

VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Rinner hatte im Vorfeld gegenüber steirischen Medien erklärt, für Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), der "so gut wie keine Reformarbeit geleistet" habe, seien "83 Prozent beim SPÖ-Parteitag ein katastrophal schlechtes Ergebnis" gewesen. Für den Reformer Schützenhöfer hingegen "wären 83 Prozent ein sensationell gutes Ergebnis".

Vor der Stimmenauszählung hatte Vizekanzler und Bundesparteiobmann Michael Spindelegger in seinem Referat u.a. gemeint, man könnte es am Bundesparteitag dem Motto des steirischen Parteitags gemäß machen: "Mut. Ich darf dir gratulieren aus tiefstem Herzen. Wer verändern will, braucht jede Menge davon." Er habe auch zu spüren bekommen, wovon Schützenhöfer gesprochen habe, nämlich als es 2012 das Sanierungspaket mit der SPÖ zu verhandeln gegebenen habe. Abschließend sagte Spindelegger: "Die Volkspartei hat in diesem Land eine Chance, die Nummer eins zu werden." (APA, 16.3.2013)

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    Hermann Schützehöfer bedankte sich "sakrisch" für die 83,3 Prozent.

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