Endstation für Murray heißt Del Potro

16. März 2013, 14:00
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Langer Argentinier trifft im Halbfinale von Indian Wells auf den Djoker - Damen-Finale lautet Wozniacki gegen Scharapowa

Indian Wells - Eine fehlerhafte Aufschlagleistung hat US-Open-Sieger Andy Murray unter anderem am Freitag ein überraschendes Viertelfinal-Aus in Indian Wells beschert. Der als Nummer drei gesetzte Schotte musste sich Wien-Sieger Juan Martin Del Potro (ARG-7) mit 7:6(5),3:6,1:6 geschlagen geben. Del Potro trifft im Halbfinale auf den topgesetzten Novak Djokovic, der Serbe machte mit Jo-Wilfried Tsonga (FRA-8) beim 6:3,6:1 kurzen Prozess.

Im zweiten Semifinale treffen Federer-Bezwinger Rafael Nadal und Tomas Berdych aufeinander.

"Das war ein hartes Match. Ich habe nicht besonders gut aufgeschlagen", konstatierte Murray nach acht Assen und acht Doppelfehlern. Auch sein Rückschlag gegen den 1,98-m-Riesen Del Potro hätte besser sein können, sagte Murray. Del Potro feierte hingegen auf Hartplatz im fünften Duell den ersten Sieg über Murray. "Ich habe das beste Match des Turniers gespielt und bin auch nach dem verlorenen ersten Satz positiv geblieben", lobte sich Del Potro.

Gegen Weltranglisten-Leader Djokovic ist er dennoch Außenseiter. "Ich bin definitiv sehr glücklich nach dieser Performance heute", sagte der zweifache Indian-Wells-Champion nach dem 54-Minuten-Kurzauftritt. Er verbesserte seinen Saisonrekord damit schon auf 17:0-Siege. Tsonga hatte ihm allerdings den Job mit vielen Fehlern einfacher gemacht. Djokovic' bisher letzte Niederlage datiert vom Oktober, als er sich in der zweiten Runde des Masters-Turniers in Paris Sam Querrey hatte beugen müssen.

Kerber scheitert knapp

Das Damen-Endspiel bestreiten die als Nummer zwei gesetzte Russin Maria Scharapowa, die sich im Duell mit ihrer Landsfrau Maria Kirilenko mit 6:4,6:3 durchsetzte, und Caroline Wozniacki. Die frühere Weltranglisten-Erste aus Dänemark setzte sich gegen Angelique Kerber (GER-4) knapp nach 2:32 Stunden mit 2:6,6:4,7:5 durch. Kerber kämpfte sich von 1:4 im dritten Satz noch auf 5:5 heran, am Ende hatte Wozniacki aber den längeren Atem.

Scharapowa könnte sich sieben Jahre nach ihrem ersten Titel in der kalifornischen Wüste zum zweiten Mal den Siegerscheck holen. "Ich kenne Maria seit wir kleine Mädchen waren, also gibt es auf dem Court keine Geheimnisse", sagte Scharapowa nach dem Erfolg über ihre gute Freundin Kirilenko. 2012 hatte Scharapowa eine bittere Final-Niederlage gegen Viktoria Asarenka hinnehmen müssen und nur fünf Games gemacht. Gegen Wozniacki ist dies nicht zu erwarten, Scharapowa führt gegen die 22-jährige Dänin im Head-to-Head mit 4:2. Gewinnt die Russin, dann ist sie wieder Nummer zwei der Weltrangliste. (APA/Reuters, 16.3.2013)

 

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