WLAN auf volles Tempo bringen

16. März 2013, 12:10
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Die beste Funkabdeckung erreicht man immer noch mit einer zusätzlichen Basisstation l

Neben dem Router im Arbeitszimmer ist die WLAN-Geschwindigkeit in der Regel ausgezeichnet. Fängt die Internet-Verbindung zwei Zimmer weiter an zu ruckeln, helfen häufig kleine Veränderungen am Router. Bringt das nichts, vergrößern an Strom-, TV- oder Telefonleitung gekoppelte WLAN-Basen den Funkradius, schreibt das Computermagazin c't.

Zusätzlichen Basisstation

Die beste Funkabdeckung über hohe Distanzen erreicht man immer noch mit einer zusätzlichen Basisstation an einem Ethernet-Kabel. Wenn sich aber am Aufstellungsort der neuen Basis partout kein Netzwerkkabel legen lässt, bieten sich andere Kabelsysteme als Brückenmedium an: "Mit den passenden Adaptern kann man die Funkabdeckung auch über das Stromnetz, das TV-Kabel oder die Telefonleitung vergrößern und damit für besseren Durchsatz über hohe Distanz sorgen", erklärt c't.

Powerline-Adapter

Eine besonders leicht installierbare und von vielen Anbietern verfügbare Alternative sind sogenannte Powerline-Adapter für die Stromleitung. Ein einfaches Set solcher Adapter ist schon ab 90 Euro erhältlich. Sie liefern selbst in ungünstigen Situationen genug Durchsatz, um auch in einer großen Wohnung einen 25 MBit/s schnellen Internet-Anschluss auszureizen. Wenn es mehr sein muss und ein Telefon- oder TV-Kabelsystem verfügbar ist, lohnt sich der Blick zu WLAN-Basen für diese Medien. "Gegenüber herkömmlichen WLAN-Repeatern lässt sich mit den Brückenlösungen sogar deutlich mehr Durchsatz erzielen".

Funkkanal

Bevor die neue Hardware im Einkaufskorb landet, sollte man einfach mal den Basisrouter und das Notebook ein wenig drehen oder woanders hinstellen. Hilft das nicht, funkt vielleicht auch ein Nachbar dazwischen. Da kann ein Wechsel des Funkkanals das Tempo der Datenübertragung im WLAN deutlich erhöhen. (red, 16.3. 2013)

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